Was sagt die Bibel zur Kleidung der Frau? Wie kleidet man sich biblisch?

Die Bibel lehrt, dass die Kleidung der Frau anständig und sittsam sein soll. Also nicht dem heutigen Trend der Freizügigkeit entsprechend, sondern viel mehr keusch und bedeckt, ähnlich wie sich die Frauen noch vor dem 20. Jahrhundert gekleidet haben.

Laut der Bibel sollen Frauen sich sittsam und nicht verzierend kleiden

Das Neue Testament verrät uns, dass Frauen sich nicht mit Äußerlichkeiten schmücken sollen. Die Kleidung der Frau soll nicht zur Verzierung dienen, sondern lediglich zur Bedeckung. Sowohl Paulus als auch Petrus lehren, dass Frauen weder Schmuck, noch Gold, noch Perlen, noch Haarflechten tragen sollen. Sicherlich zählt auch Schminke zu derartigen Verzierungen, da sie neben dem Verzieren keinen weiteren Zweck erfüllt.

Laut der Bibel sollen Frauen sich mit ihrer Sittsamkeit und ihren guten Werken schmücken. Also mit den Dingen, die für Gott wirklich wichtig sind.

Ebenso will ich, dass die Frauen in sittsamem Gewande mit Schamhaftigkeit und Zucht sich schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern, wie es sich für Frauen geziemt, welche sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke. (1. Timotheus 2:9-10)

Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, mit Haarflechten und Goldumhängen und Kleideranlegen, sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott wertvoll ist. Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, welche ihre Hoffnung auf Gott setzten und ihren Männern untertan waren, wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn “Herr” nannte; deren Töchter ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und euch durch keine Drohung abschrecken lasset. (1. Petrus 3:3-6)

Die Bibel lehrt auch, dass Frauen keine Männerkleidung tragen sollen.

Ein Weib soll keine Männertracht tragen, und ein Mann soll keine Weiberkleider anziehen; denn wer solches tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel. (5. Mose 22:5)

Die Kleidung der Frau soll Männern keinen Anstoß zur Sünde geben

Die Kleidung der Frau soll anständig sein, damit sie Männern keinen Anstoß zur Sünde geben. Denn es ist nicht nur schlimm, wenn man selbst sündigt, sondern auch wenn man andere zur Sünde verführt, obwohl man dies hätte verhindern können.

Wehe der Welt wegen der Anstöße zur Sünde! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße zur Sünde kommen, aber wehe jenem Menschen, durch welchen der Anstoß zur Sünde kommt! (Matthäus 18:7)

Es ist gut, wenn du kein Fleisch issest und keinen Wein trinkst, noch sonst etwas [tust], woran dein Bruder Anstoß oder Ärgernis nehmen oder schwach werden könnte. (Römer 14:21)

Denn es ist bereits Sünde, wenn man nur falsch nach einer Frau bzw. einem Mann schaut.

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Frau, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! (2. Mose 20:17)

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen!“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. (Matthäus 5:27-28)

Wenn eine Frau sich besonders aufreizend oder schick kleidet oder gerne Fotos von sich ins Internet stellt, um den Männern zu gefallen, fällt dies unter die Kategorie der Fleischeslust, Augenlust und dem hoffärtigen Leben. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe. Diese Verhaltensweise ist weltlich und hat mit der Lehre Gottes absolut gar nichts zu tun.

Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von der Welt. (1. Johannes 2:16)

Wer Gott folgt, repräsentiert das mit seinem Verhalten und Auftreten

Jeder, der Gott folgt, sollte diese Haltung nach außen hin repräsentieren. Aber nicht nur mit dem Verhalten, sondern auch mit dem Auftreten. Denn wir sollen als gutes Beispiel für alle anderen Menschen vorausgehen.

Gleicherweise sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein, damit, wenn auch etliche dem Worte nicht glauben, sie durch der Frauen Wandel ohne Wort gewonnen werden, wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen. (1. Petrus 3:1-2)

Ebenfalls lehre, dass alte Frauen sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, dass sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, verständig, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde. (Titus 2:3-5)

Als gehorsame Kinder gewöhnet euch nicht wieder die Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit fröntet; sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, werdet auch ihr heilig in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: “Ihr sollt heilig sein! Denn ich bin heilig.” (1. Petrus 1:14-16)

Kleidung dient dem Menschen zur Bedeckung

Kleidung diente schon von Anbeginn der Menschheit zur Bedeckung der Scham. Denn nach dem Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten und zwischen Gut und Böse unterscheiden konnten, hielten sie es für angebracht, sich zu bekleiden, statt weiter hin nackt zu sein. Deshalb soll auch die Kleidung der Frau die Scham bedecken.

Und sie waren beide nackt, der Mann und seine Frau und schämten sich nicht. (1. Mose 2:25)

Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren; und sie banden Feigenblätter um und machten sich Schürzen. (1. Mose 3:7)

Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Pelzröcke und bekleidete sie. (1. Mose 3:21)

Es gibt sogar ein ganzes Kapitel im Alten Testament (vgl. 3. Mose 18), das lediglich davon handelt, dass man nicht die Scham anderer entblößen soll, seien es Blutsverwandte, Schwiegermutter, Schwager oder ähnliches.

Schlusswort

Eine Frau, die Gott wahrhaftig liebt und gottgefällig leben will, legt Wert darauf, nicht bei anderen Männern Aufsehen oder Begierde zu erregen. Deshalb kleidet sie sich sittsam und bedeckt, so dass niemand erst auf die Idee kommt, sie anzuflirten oder auch nur falsch nach ihr zu schauen. Denn sie möchte allein Gott ehren und nicht dem Gefallen der Menschen dienen.

Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! (Offenbarung 16:15)

Hinweis: Um unnötigen Anschuldigungen und Diskussionen vorzubeugen, möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Text nicht von mir selbst geschrieben wurde, sondern von einer Frau, die ich darum gebeten habe, einen Text zu diesem Thema zu verfassen!

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