Macht der Glaube an Gott Sinn? Wie wäre ein Leben ohne Gott?

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Jedes Kind Gottes kann mit Sicherheit sagen, dass Gott existiert. Aber wie sieht es mit jemandem aus, der nicht tagtäglich Sein Handeln und Wirken sieht? Was ist mit denen, die keine enge Bindung zu unserem Schöpfer haben? Für diese Menschen stellt sich diese Frage: Gibt es einen Gott? Existiert Gott? Andere Frage: Macht ein Leben ohne Gott Sinn?

Die Lebensweise

Die Frage nach der Existenz Gottes ist sehr berechtigt und vor allem auch notwendig. Denn ein Leben in Gestaltung ohne einen Gott differenziert sich sehr von einem mit Ihm. Viele Dinge, die man tun würde, wenn es keinen Gott gäbe, sind mit der Existenz Gottes nicht vereinbar oder sogar verwerflich. Denn wenn es einen allmächtigen, übernatürlichen Gott gibt, der die Regeln festlegt, dann gibt es auch bestimmte Grenzen, die ein Mensch nicht übertreten sollte.

Ein Leben ohne Gesetze

Es ist so, wie wenn du auf deiner Arbeitsstelle plötzlich anfangen würdest einen Mittagsschlaf zu halten. Was würde dein Arbeitgeber dazu sagen? Höchstwahrscheinlich würde er dich ermahnen und bei wiederholter Übertretung dieser Grenze feuern. Bei Gott gibt es ähnliche Dinge. Zum Beispiel wäre das Auslöschen eines anderen Lebens höchst strafbar, da das Leben als solches sich unter seiner Obhut befinden würde. Und so ist es mit vielen selbstverständlichen Regeln, die sich in dieser Welt etabliert haben. Denn unsere menschlichen Grenzen und Empfindungen basieren auf den Regelgebungen Gottes.

Ob du nun an Gott glaubst oder nicht sei mal dahingestellt. Dennoch ist es eine Tatsache, dass die meisten Nationalen Gesetze und auch die weit verbreiteten Menschenrechte auf den Regeln Gottes basieren: Den 10 Geboten von Moses. Schauen wir uns die 10 Gebote in diesem Kontext mal genauer an.

Das 5. Gebot

Du sollst nicht töten! (2. Mose 20:13)

Wenn du deinen Freunden erzählen würdest, dass du sehr gerne anfangen würdest zu morden, dann würden sie dich mit hoher Wahrscheinlichkeit schief anschauen. Stell dir einmal eine Welt vor, in der dies nicht der Fall wäre. Das wäre keine schöne Vorstellung oder? Denn eine Welt in der niemand Rücksicht auf das Leben anderer nimmt, wäre in der Tat die Hölle.

Das 6. Gebot

Du sollst nicht ehebrechen! (2. Mose 20:14)

Leider nehmen die Menschen dieses Gebot in der heutigen Zeit nicht so ernst, wie es ihnen vielleicht gut tun würde. Das Gefühl vom geliebten Partner hintergangen zu werden ist kein schönes. Ich glaube da kann mir jeder zustimmen. Denn jeder wünscht sich eine Ehe in Rücksicht, Vertrauen und Liebe. Die wenigsten würden sich mit einem ehebrechenden Partner zufrieden geben oder gar glücklich sein. Deshalb wäre es auch ein Schritt in eine bessere Welt, wenn wir wieder anfangen würden dieses Gebot zu achten.

Das 7. Gebot

Du sollst nicht stehlen! (2. Mose 20:15)

Zum Glück ist es so, dass Diebstahl von unseren Gesetzgebern ebenso als Straftat geahndet wird wie im Gesetz Gottes. Eine Welt in der Diebstahl legal wäre, wäre ein Ort, an dem man immer zu in Angst um sein Hab und Gut leben müsste.

Das 8. Gebot

Du sollst kein falsches Zeugnis reden wider deinen Nächsten! (2. Mose 20:16)

Wenn du jemanden belügst oder gar vor Gericht falsch über jemanden aussagst, werden die Menschen nicht sehr erfreut darüber sein. Dir geht es da wahrscheinlich nicht anders. Denn jede menschliche Beziehung basiert auf dem Vertrauen nicht belogen zu werden.

Das waren nur ein paar wenige Beispiele. Dennoch würde unsere Welt ohne die Übernahme der Gesetze von Moses sehr düster aussehen. Selbst wenn du nicht an Gott glaubst, sind diese Gesetze grundbasierende Regelwerke, ohne die ein friedliches Leben auf der Erde nicht möglich wäre. In all diesen Fällen muss Gott als Regelwerk dienen. Denn wenn es keinen Gott gibt und damit niemanden, der die Norm im Leben festlegt, kann jeder tun und lassen, was er möchte.

Ein Leben ohne Sinn

Stell dir mal vor, dein Leben wäre einfach nur eine Existenz ohne Sinn und ohne Wert. Wie würdest du es leben? Jeder Einzelne von uns wäre ohne die Existenz Gottes überflüssig. Es wäre egal was wir tun, wie wir denken oder welchen Tätigkeiten wir nachgehen. Wir wären dazu verdammt ein Leben zu führen, in dem jeder unserer Entscheidungen und Gefühle völlig sinnlos sind.

Es würde keine Rolle spielen, ob du deine Ziele erreichst oder ob du mit 30 stirbst statt mit 80. Die Liebe, die du für deinen Partner empfinden würdest, wäre überflüssig, genau wie die Geburt deiner Kinder. Jede Mahlzeit, die du zu dir nehmen würdest, wäre verschwendete Energie.

Die Frage nach dem: Warum?

Einer der vielen Gründe, warum ich mir bereits sehr früh die Frage nach Gott gestellt habe war, weil ich mir die Frage »Warum?« gestellt habe. Bestimmt kennt jeder von euch diesen kleinen Scherz, bei dem man immer weiter und weiter »Warum?« fragt, ganz unabhängig von dem, was der andere sagt. Glücklicherweise habe ich als Kind meinen Eltern diesen Streich gespielt bis mir meine Mutter dann von Gott erzählt hat. Es ist Fakt, dass es in den meisten Fällen nach längerer Wiederholung dieser Frage keine Antworten mehr folgen. Aus einem ganz einfachen Grund: die Antwort nach der Frage »Warum?« kann nur mit einer ultimativen, intelligenten Existenz beantwortet werden. Es spielt eigentlich im ernsten Moment keine Rolle, wie sie heißt oder wer sie ist. Aber es muss sie geben. Denn ohne sie scheint einfach nichts einen Sinn zu machen. Irgendwo muss ja alles einen Anfang genommen haben. Denn auch der Zufall muss bereits vorhandene Gegebenheiten besitzen, um zu entstehen.

Auch die Wissenschaft geht bei der Frage »Warum?« meist leer aus. Denn Wissenschaften belegen in den meisten Fällen wie und woher die Dinge stammen, aber in den wenigsten Fällen warum. Unzählige Male haben Wissenschaftler versucht zu klären, warum das Universum entstanden ist. Tatsächlich ist ihnen aber nichts dazu eingefallen. Im Gegenzug weiß jedes Schulkind, wie es entstanden ist. Mit dem Urknall. Woher der Ursprung des Urknalls aber eigentlich stammt, bleibt ungelöst und selbst wenn er gelöst werden würde, bliebe am Ende die Frage nach dem warum.

Neulich habe ich gelesen, dass Steven Hawkings die Frage nach der Entstehung des Universums und der Frage nach Gott umgangen hat, indem er einfach 100 Millionen theoretische andere Universen erfunden hat, bei dem in unserem Universum aus Zufall die Entstehung des Lebens geschaffen ist. Was natürlich wiederum die Frage aufwirft, woher die anderen 100 Millionen Universen gekommen sein sollen. Auch diese Antwort ist nur eine Aufschiebung der Frage »Warum?« und der Tatsache, dass hinter all diesen Vorgängen Intelligenz stecken muss.

Ein Leben ohne Hoffnung

Wo wir schon bei der Wissenschaft sind, bleiben wie auch bei ihr. Eine der ältesten Wissenschaften ist die der Medizin.

Schon in früheren Zeiten haben Menschen versucht Krankheiten zu heilen oder zu umgehen. Leider waren sie dabei oft erfolglos. Deshalb haben die Menschen dann angefangen höhere Mächte anzubeten und zu preisen, um die Heilung herbei zu führen.

In der heutigen Zeit hat der Erfolg der Medizin allerdings zugenommen. Der Gang zum Arzt erzielt oft das gewünschte Resultat und bringt die ersehnte Heilung mit sich. Wie sieht es aber aus, wenn selbst die moderne Medizin nicht helfen kann? Ich kann aus eigenen Beobachtungen klar sagen, dass selbst die ungläubigsten Atheisten anfangen nach Gott zu rufen, wenn sie unheilbar krank sind und die Medizin ihnen nicht helfen kann. Dieses Benehmen setzt sich meist sogar schon von ganz allein in Gang. Es ist der Schrei nach Hoffnung. Denn die Existenz Gottes ist auch der Grundstein für Hoffnung. Eine Welt in der Gott nicht existiert, wäre eine Welt ohne Hoffnung. Denn in solch einer Welt wäre der Mensch auf seine eigenen Fähigkeiten angewiesen und es gäbe bei Unwissen keinerlei Auswege. Der Mensch wird niemals eine Antwort auf jede Frage haben und deshalb wird Hoffnung immer ein Bestandteil unseres Lebens bleiben. Zum Glück: denn Hoffnung ist ein großer Bestandteil des Glaubens an Gott und der Grundstein für ein gemeinsames Leben mit Ihm.

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Ich habe diese Seite erstellt, um Menschen zu helfen, Gott in ihr Leben mit einzubinden. Gott hat mich angehalten, Menschen zu Ihm zu führen und ihnen zu helfen, eine beständige Beziehung zu Ihm aufzubauen.

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