Sind die Speisegebote immer noch gültig? Darf man jedes Tier essen?

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Viele Christen sind der Auffassung, dass die Speisegebote heutzutage hinfällig sind. Dabei gibt es keine klare Aussage in der Bibel, die belegt, dass die Speisegebote aufgehoben wurden. Oft werden Dinge aus dem Kontext gerissen oder völlig frei interpretiert. Auch wird damit argumentiert, dass Jesus ja das Gesetz erfüllt hätte und man sich somit an keines der Gebote Gottes halten müsste. Wir stünden ja allein unter der Gnade und nicht mehr unter dem Gesetz. Das Gesetz allerdings ist aber nach wie vor gülitg und sollte immer noch eingehalten werden. Mehr dazu findet ihr hier: Hat Jesus das Gesetz abgeschafft?

Aber von den Wiederkäuern und Vielhufern sollt ihr die folgenden nicht essen: […] das Schwein; es ist zwar ein Vielhufer mit durchgespaltenen Klauen, aber kein Wiederkäuer; darum ist es euch unrein. Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, auch ihr Aas nicht anrühren, denn sie sind euch unrein. (3. Mose 11:4,7-8)

Gott will uns durch die Speisegebote schützen und nicht einschränken

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, warum Gott uns Menschen überhaupt Gebote gegeben hat. Nicht etwa um uns einzuschränken und uns unserer Freiheit zu berauben, sondern viel mehr um uns zu schützen. Um dafür zu sorgen, dass es uns gut geht und uns kein Leid wiederfährt. Gott weiß schließlich, dass Gefahren in dieser Welt lauern und Er möchte uns helfen stets auf dem rechten Pfad zu wandeln. Gottes Gebote dienen nur zu unserem eigenen Wohl und nicht zum Wohl Gottes. Er hat uns die Gebote aus Liebe gegeben.

O gebt nun acht, dass ihr tuet, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat, und weichet nicht, weder zur Rechten noch zur Linken, sondern wandelt in allen Wegen, die euch der HERR, euer Gott, geboten hat, dass ihr leben möget, und dass es euch wohl gehe, und ihr lange lebet im Lande, das ihr einnehmen werdet! (5. Mose 5:32-33)

Wir wissen, dass wir aus Gott sind und die ganze Welt im argen liegt. (1. Johannes 5:19)

Fleisch von unreinen Tieren ist nach wie vor schädlich

Als Gott den Menschen geboten hat von welchen Tieren sie essen können und von welchen nicht, hat Er das nicht ohne Grund getan. Er wollte nicht einfach nur die Geduld der Menschen auf die Probe stellen. Nein, Er wollte den Menschen zeigen, welches Fleisch sie ohne Bedenken essen können und welches nicht. Es gibt Tiere, die Menschen nicht essen sollten, weil sie sonst krank werden. Das Fleisch mancher Tiere ist für Menschen schädlich und führt zu Krebs und anderen ernstzunehmenden Krankheiten. Und das gilt auch heute noch! Die Tiere sind nicht plötzlich durch einen merkwürdigen Zufall mutiert und deshalb besser verträglich für uns Menschen geworden. Sie sollten heute genauso wenig gegessen werden, wie auch noch vor 3000 Jahren. Warum hätte sich daran etwas ändern sollen?

Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; aber das Wort unsres Gottes bleibt in Ewigkeit. (Jesaja 40:8)

Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr beobachten, es zu tun; ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun. (5. Mose 12:32)

Gott hat die Speisegebote nicht aufgehoben

In der Bibel findet man keine einzige Stelle, die ausdrücklich besagt, dass die Speisegebote aufgehoben wurden. Jesus und seine Jünger waren Juden. Und sie haben alle die Gebote des Alten Testaments eingehalten und damit auch die Speisegebote. Von ihnen wäre bestimmt niemand auf die Idee gekommen ein Schweinesteak, ein Hasen oder sogar Garnelen zu essen.

Viele Christen beziehen sich auf diese Textstelle der Bibel, die angeblich andeuten soll, dass Gott alle Tiere für rein erklärt hätte. Dabei hat diese Textstelle eine völlig andere Bedeutung, als dass man sie als Grund zur Annahme dafür nehmen kann, dass die Speisegebote ungültig wären.

Am folgenden Tage aber, als jene auf dem Wege waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus auf das Dach, um zu beten, etwa um die sechste Stunde. Da wurde er hungrig und wollte essen. Während man aber etwas zubereitete, kam eine Verzückung über ihn. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß wie ein großes, leinenes Tuch herabkommen, das an vier Enden gebunden auf die Erde niedergelassen wurde; darin waren allerlei vierfüßige und wilde und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. Und es sprach eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen! Und eine Stimme sprach wiederum, zum zweitenmal, zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein! Solches geschah dreimal, und das Gefäß wurde wieder in den Himmel hinaufgezogen. (Apostelgeschichte 10:9-16)

Diesem Abschnitt kann in keiner Weise entnommen werden, dass Gott alle Tiere für rein erklärt hätte. Aller höchstens genau die Tiere, die sich damals tatsächlich in dem Gefäß befanden. Daraus kann man aber nicht einfach schließen, dass Gott die Speisegebote komplett aufgehoben hat und jedes Tier ohne Bedenken gegessen werden darf. Im Gegenteil: dieser Vers belegt eigentlich, dass die Tiere in diesem Gefäß immer noch unrein sind und Gott sie erst hätte reinigen müssen, damit Petrus sie essen darf.

Tatsächlich hat diese Vision aber eine ganz andere Bedeutung, welche Petrus später erst begriffen hat. Denn gleich nach dieser Offenbarung ging er in das Haus eines Nicht-Juden. Zu jener Zeit war es verboten, dass Juden die Häuser der Nicht-Juden betreten. Dies war aber kein Gesetz Gottes, sondern ein Gesetz, das von Menschen gemacht wurde. Die Bedeutung der Vision bestand darin, dass Gott die Heiden nicht als unreine, verachtete Wesen sterben lassen, sondern sie retten wollte. Deshalb: Was Gott gereinigt hat, das halte du nicht für gemein! (Apostelgeschichte 10:15)

Und indem er sich mit ihm unterredete, ging er hinein und fand viele versammelt. Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Manne nicht erlaubt ist, mit einem Ausländer zu verkehren oder sich ihm zu nahen; aber mir hat Gott gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll. Darum bin ich auch ohne Widerrede gekommen, als ich hergerufen wurde. (Apostelgeschichte 10:27-29)

Wie in vielen Fällen ist es auch an dieser Stelle wichtig, den Text nicht aus dem Kontext zu reißen und für seine eigenen Zwecke zu verwenden.

„Da kommt eine Frau aus Samaria, um Wasser zu schöpfen. Jesus spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um Speise zu kaufen. Nun spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie begehrst du, ein Jude, von mir zu trinken, die ich eine Samariterin bin? (Denn die Juden haben keinen Verkehr mit den Samaritern.)“ (Johannes 4:7-9)

Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden. (Johannes 10:16)

Es geht sogar so weit, dass in manchen Bibelübersetzungen aus freien Stücken ein Satz hinzugefügt wurde, der den Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten rechtfertigen soll. Seht selbst:

»Selbst ihr habt es immer noch nicht begriffen?«, erwiderte Jesus. »Wisst ihr nicht, dass alles, was ein Mensch zu sich nimmt, ihn nicht verunreinigen kann. Denn was ihr esst, geht nicht in euer Herz hinein; es kommt in den Magen und wird dann wieder ausgeschieden.« Damit wollte Jesus sagen, dass im Grunde jede Nahrung rein ist. Und er fügte noch hinzu: »Was aus dem Inneren des Menschen kommt, das lässt ihn unrein werden. (Markus 7:18-20, Hoffnung für alle)

Der tatsächliche Wortlaut beinhaltet diesen Satz aber nicht, weil er überhaupt nicht zum Thema passen würde:

Merket ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz, sondern in den Bauch und wird auf dem natürlichen Wege, der alle Speisen reinigt, ausgeschieden. Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. (Markus 7:18-20, Schlachter 1951)

Es geht in diesem Vers nicht einmal darum, dass man jegliches Tier essen darf, sondern darum, dass mit schmutzigen Händen gegessen wurde. Das aber war allein ein Gebot der Menschen und nicht von Gott gegeben. Deshalb hielten sich die Jünger nicht daran:

Deshalb also fragten die Pharisäer und Schriftgelehrten Jesus: »Warum beachten deine Jünger unsere alten Vorschriften nicht und essen mit ungewaschenen Händen?« Jesus antwortete: »Wie Recht hat Jesaja, wenn er von euch Heuchlern schreibt: ›Diese Leute ehren Gott mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Ihr Gottesdienst ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.‹ Ja, ihr beachtet Gottes Gebote nicht, sondern ersetzt sie durch eure Vorschriften! (Markus 7:5-9)

Paulus und die Rettung der Heiden

Es gibt noch andere Verse von Paulus, die andeuten, dass es keine Rolle spielen würde, ob man reines oder unreines isst. Dafür muss man aber erst einmal die Beweggründe von Paulus kennen. Er hat versucht die Heiden zu lehren und wollte, dass auch sie durch den Glauben an Gott und seinem Sohn Jesus gerettet werden. Paulus wusste genau, dass die Heiden nicht ohne weiteres aufhören würden ihre heidnischen Bräuche und Sitten aufzugeben.

Wenn aber dein Bruder um einer Speise willen betrübt wird, so wandelst du schon nicht nach der Liebe. Verdirb mit deiner Speise nicht den, für welchen Christus gestorben ist! So soll nun euer Bestes nicht verlästert werden! Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist. (Römer 14:15-17)

Nun verschafft uns aber das Essen keine Bedeutung bei Gott; wir sind nicht mehr, wenn wir essen, und sind nicht weniger, wenn wir nicht essen. (1. Korinther 8:8)

Aber wie Jesus schon sagte: der Glaube ohne Taten ist tot. Paulus aber war der Meinung, dass die Taten dem Glauben nachfolgen. Das ist auch genau genommen richtig. Nur ist das bei den meisten Menschen niemals der Fall gewesen. Natürlich wird niemand gerichtet, nur weil er unwissentlich Schweinefleisch gegessen hat. Denn der Glaube an Gott rettet und nicht, was du zu dir genommen hast. Wer aber bekennt Gott zum Vater zu haben, der bekennt sich auch dazu seine Gebote zu halten.

Jesus sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.“ Das ist das erste und größte Gebot. (Matthäus 22:37-38)

Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. (1. Johannes 5:3)

Die Menschen werden nicht durch die Speisen verunreinigt, sondern durch den Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten.

Die sich heiligen und reinigen für die Gärten, hinter einem andern her, inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Greuel essen, allzumal sollen sie weggerafft werden, spricht der Herr. (Jesaja 66:17)

Studien belegen: Schweinefleisch ist ungesund

Hinzu kommt die wichtige Tatsache, dass es heutzutage viele Studien gibt, die deutlich belegen, dass Schweinefleisch ungesund ist. Viele Ärtze raten sogar ihren kranken Patienten auf Schweinefleisch gänzlich zu verzichten, um wieder gesund zu werden. Es ist also kein Geheimnis und wissenschaftlich nachweisbar, dass Schweinefleisch krank macht. Schweine sind nämlich unter anderem nicht dazu in der Lage zu schwitzen und dadurch sammeln sich die Giftstoffe in ihren Zellen und Organen, die die Menschen dann essen. Desweiteren sind sie Allesfresser und machen kein Halt vor irgendetwas. Ähnlich wie Garnelen: denn sie essen den gesamten Abfall vom Meeresgrund. Eigentlich ziemlich einleuchtend, warum man diese Tiere nicht essen sollte und sie sonst nur unserer Gesundheit schaden.

Der Verzehr von Schweinefleisch ist heutzutage vorwiegend im Westen verbreitet. Jedoch gibt es sogar heute noch Länder und Kulturen, wo Menschen bewusst auf Schweinefleisch verzichten. Dort wird es nämlich als minderwertig angesehen. Heutzutage wird nur so viel Schweinefleisch produziert und verzehrt, weil es am günstigsten in der Herstellung ist und sich so etablieren konnte.

Weltweite Schweinefleisch-Verzehr-Statistik: http://www.pork.org/pork-quick-facts/home/stats/u-s-pork-exports/world-per-capita-pork-consumption-2/

Schweinefleisch ist ungesund: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/schweinefleisch-und-gesundheit

Schweinefleisch verursacht Krebs: http://www.silverdoctors.com/gold/gold-news/yes-the-scientific-evidence-says-that-eating-pork-does-cause-cancer/

Es gibt sogar Studien darüber, dass Juden sehr viel weniger an Krebs erkranken als andere Menschen. Hier sollte ein deutlicher Zusammenhang erkennbar werden. Schließlich essen die meisten Juden (sofern sie sich an ihre Gebote halten) nur das Fleisch von Tieren, die Gott als rein erklärt hat.

Krebs in Israel: http://gesundheitsshop-berlin.blogspot.de/2009/09/krebs-in-israel-eine.html

Dennoch ist Schweinefleisch nur eines der Tiere, dessen Fleisch man laut Gott nicht essen sollte. Hier findet ihr eine ausführliche Liste mit reinen und unreinen Tieren: http://www.web-fortbildung.de/bibel/index.php/Reine_und_unreine_Tiere

Wichtigkeit der Speisegebote

Nur wer wahrhaftig versucht Gottes Gebote einzuhalten, kann auch tatsächlich zu Gott kommen. Denn wer die Gebote wissentlich bricht, der sündigt gegen Gott. Und die Sünde entfernt uns von Gott. Es ist sicherlich für jeden Menschen das beste Gottes Gebote einzuhalten. Schaden werden sie bestimmt niemanden. Und Gott verlangt ja auch nicht, dass du Vegetarier werden müsstest und nie wieder mehr Fleisch essen darfst. Nur die Tiere, die Er als unrein erklärt hat, sollte man meiden. Es gibt aber noch reichlich viele Tierarten, die ohne Bedenken verspeist werden dürfen (siehe Link oben).

Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu hart zum Hören; sondern eure Schulden sind zu Scheidewänden geworden zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass er euch nicht erhört! (Jesaja 59:1-2)

Ob du nun an Gott glaubst oder nicht, gesundheitlich betrachtet ist es für jeden nur das beste sich an Gottes Speisegebote zu halten.

Verfolgen Jason Lauterbach:

Ich habe diese Seite erstellt, um Menschen zu helfen, Gott in ihr Leben mit einzubinden. Gott hat mich angehalten, Menschen zu Ihm zu führen und ihnen zu helfen, eine beständige Beziehung zu Ihm aufzubauen.

3 Antworten

  1. Josef
    | Antworten

    Wenn die Speisegebote noch gelten, gilt dann auch noch das Steinigungsgebot? Übrigens: Abraham kannte keine Speisegebote, die hat erst Moses eingeführt. Ich empfehle Galater 3 aus dem Neuen Testament:
    O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden war? Das allein will ich von euch lernen: Habt ihr den Geist durch Gesetzeswerke empfangen oder durch die Predigt vom Glauben? Seid ihr so unverständig? Im Geiste habt ihr angefangen und wollt nun im Fleisch vollenden?
    http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/galater/3/

  2. Diego
    | Antworten

    @Josef
    Es gibt Sachen die in der Bibel nicht erklärt werden. Aber man bedenke ganz zu Anfang hat Gott direkt mit Adam & Eva, Kain & Abel usw gesprochen. Und ich bin mir sicher das vor Mose die Juden wussten was rein und unrein ist. Mose hat Gottes Gebote lediglich wiederholt da sie vom Israelischen Volk vergessen wurden. Es wird beim Auszug auch öfters wiederholt das die Gebote Gottes vergessen wurden vom israelischen Volk. Zudem gibt es noch zwei weitere Anhaltspunkte.
    1. du hörst von keinem der vor Mose Gott nachgefolgt ist, das die irgend ein unreines Tier je zu sich genommen haben.
    2. du wirst sicher mit mir übereinstimmen das Noah vor Moses Zeit war. Dann lies mal ‭‭1. Mose‬ ‭7:1-2‬ ‭SCH2000‬‬
    http://bible.com/157/gen.7.1-2.sch2000
    „Und der Herr sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus! Denn dich [allein] habe ich vor mir ge­recht erfunden unter diesem Geschlecht. Nimm von allem reinen Vieh je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen;“

    Und auch
    ‭‭1. Mose‬ ‭6:21‬ ‭SCH2000‬‬
    http://bible.com/157/gen.6.21.sch2000
    „Du aber nimm dir von jeglicher Nahrung, die gegessen werden kann, und sammle sie bei dir an, dass sie dir und ihnen zur Speise diene!“

    Wenn man sich mit den Geboten Gottes befasst wird man bemerken das in der Bibel es einmal die Gebote Gottes gibt und dann die Gebote der Menschen (Pharisäern) was gültig ist, ist dies was Gott GEBOTEN hat.

    Gerne sagen auch manche das Gott Brandopfer geboten hat, dies stimmt aber nicht, den in Mose wird lediglich von Gott gesagt „wenn ihr schon Opfergaben darbringt dann sollen die“ (So und so sein) da wird es von Gott nicht geboten sondern lediglich richtiggestellt wenn man es macht dann bitte richtig. In Jeremia wird von Gott klargestellt das er niemals Brandopfer haben wollte sondern nur das es vom Volk so verlangt wurde.

    Und an Jason Lauterbach danke für dein Artikel, ich kenne schon so einige die sich mit diesem Thema befassen und ich fand deinen auch ganz gut, bitte entschuldige auch mein einmischen in dieses Thema.

  3. Daniel Jaggy
    | Antworten

    Eine Frage würde mich beschäftigen, worin das mit den Speisegeboten sicher auch enthalten ist: oft höre ich diese von den Rabbinen genannte Zahl von den 613 Gesetzen. Für mich als Frommer (an JHWH und Jeschua glaubend) ist das eine echt erschlagende Zahl – welche mit dem Universalopfer Jeschuas am Kreuz sicher kleiner wäre. Ich denke nämlich, dass man bei den Torah-Geboten zwischen rituellen und moralischen Gesetzen unterscheiden sollten. Nun meine ich zwar, dass es nicht nötig wäre die noch geltenden moralischen Gesetze zu zählen, wohl aber diese forschend zu hinterfragen und vorallem diese auch zu halten. Was deknst du dazu? Shalom Gottes durch seinen Retter Jeschua wünsche ich dir und allen hier Lesenden!

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