Kommen alle in den Himmel? Kann man ohne Sünde leben?

with 2 Kommentare

Viele Christen sind der Meinung, dass alle Menschen Sünder sind und man allein durch die Gnade Gottes gerettet werden kann. Das wirklich Fatale hierbei ist jedoch, dass sie denken, dass ein Mensch gar nicht frei von Sünde sein kann und deshalb auch gar nicht erst probieren sollte frei von Sünde zu leben. Auch behaupten viele, dass das Gesetz des Alten Testaments hinfällig ist und Gott den Menschen das Gesetz allein gegeben habe, um ihnen zu zeigen, wie schlecht sie sind.

Die meisten begründen dies mit der These, dass Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und wir allein durch den Glauben an seinen Tod gerettet werden. Die Einhaltung von Gottes Geboten soll dabei keine Rolle spielen. Aber was ist dran an diesen Aussagen? Haben diese Aussagen Hand und Fuß oder handelt es sich hier um Leute, die es sich gerne einfach machen wollen? Kommen alle in den Himmel? Kann man ohne Sünde leben?

Für Menschen die wirklich vom Geist Gottes erfüllt sind, sollte es doch klar sein: wer sich nicht an Gottes Wort hält, ist und bleibt ein Sünder. Warum das so ist, werde ich im Folgenden anhand der Bibel unmissverständlich darlegen.

Kommen alle in den Himmel? Was ist Sünde?

Um zu klären, ob alle Menschen nun Sünder sind oder nicht, sollte man zunächst einmal die Frage klären, was Sünde überhaupt ist. Die Definition von Sünde schließt die These, dass man Gottes Gebote nicht vollkommen befolgen muss, schon mal aus. Denn die Bibel sagt klar, dass der Ungehorsam gegenüber von einem Gott gesprochenen Wort, Sünde ist und man somit nicht in den Himmel kommt.

Die Gesetzesübertretung gilt als Sünde in Gottes Augen. Denn Gott hat uns das Gesetz gegeben, damit wir uns daran halten. Wer das Gesetz kennt und es dennoch bricht, der sündigt. Denn es ist Sünde Gottes Wort absichtlich zu missachten. Im Neuen Testament steht:

Ein jeder, der Sünde tut, übertritt das Gesetz, und die Sünde ist die Gesetzesübertretung. (1. Johannes 3:4)

Des weiteren sündigt man auch dann, wenn man bewusst schlechtes tut. Wenn man die Wahl hat zwischen gut und schlecht und sich dennoch absichtlich für das schlechte entscheidet, dann kann man auch klar von Sünde sprechen.

Wer nun weiß Gutes zu tun und es nicht tut, dem ist es Sünde. (Jakobus 4:17)

Wichtig hierbei ist zu verstehen, dass man mit seinem Herzen sündigt und nicht zwangsläufig mit dem Körper oder den Taten. Jesus hat gesagt, dass man bereits ein Ehebrecher ist, wenn man eine Frau bzw. einen Mann nur lüsternd anschaut. Dabei hat man noch keine wirkliche Tat vollbracht. Aber mit seinem Herzen hat man dann bereits gesündigt.

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen!“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. (Matthäus 5:27-28)

Jesus ermahnt die Sünder umzukehren

Dass Gott nicht will, dass wir sündigen, erkennen wir ganz leicht daran, wie Jesus sich verhalten hat. Nicht nur, dass er frei von Sünde war; er hat auch die Menschen streng ermahnt nicht mehr zu sündigen! Jesus hat absolut keine Sünde gut geheißen oder toleriert. Wenn jemand gesündigt hat, dann hat er den Menschen zwar aus Güte verziehen, aber ihnen auch ausdrücklich und streng gesagt, dass sie nie wieder mehr sündigen sollen. Jesus sagte dem Mann, den er von seiner Lähmung geheilt hatte, sogar, er solle nicht mehr sündigen oder es würde ihm noch schlechter ergehen.

Danach findet ihn Jesus im Tempel und spricht zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, damit dir nicht etwas Ärgeres widerfahre. (Johannes 5:14)

Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! (Johannes 8:11)

Warum also hätte Jesus sich die Mühe machen sollen, allen zu predigen, dass sie nicht mehr sündigen sollen, wenn es doch sowieso seine Aufgabe war, die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und sie alle ins Reich Gottes einzuladen, wenn sie nur an ihn glauben?

Ein weiteres Beispiel für Gottes Ablehnung der Sünde ist Jesus Reaktion im Tempel Gottes. Als er sah, dass die Menschen den Tempel als Marktplatz missbrauchten, wurde er so wütend, dass er alle Tische und Stände umschmeißte und alle Händler samt ihren Tieren mit Peitschen aus dem Tempel jagte. Denn für ihn war es Sünde, dass die Menschen den Tempel Gottes für ihre gierigen Zwecke missbrauchten und ihn dadurch entweihten. Jesus bewahrte niemals scheinheiligen Frieden auf Kosten von Gottes Willen. Vielmehr tat er genau das, was Gott von ihm wollte. Er sagte den Menschen durch aus seine Meinung, wenn es nötig war, auch wenn es unverständlich für sie erscheinen mochte oder sie sich dadurch angegriffen fühlten.

Und Jesus ging in den Tempel Gottes hinein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle derer, die Tauben verkauften. Und er sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen!“ Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. (Matthäus 21:12-13)

Kann man ohne Sünde leben? Gott befähigt uns ohne Sünde zu leben

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema. Steht in der Bibel, dass wir trotz unserer Sünden in den Himmel kommen können? Ist jemand wirklich gerettet, wenn er dauerhaft sündigt?

Nicht aus eigener Kraft können wir gerecht vor Gott werden, sondern nur durch seine eigene Hilfe. Nur Gott allein kann uns dazu bafähigen frei von Sünde zu leben. Und diese Hilfe erlangt man, wenn man Gott aufrichtig um die Vergebung all seiner Sünden bittet und um ein neues Leben in Jesus Namen. Dieses neue Leben besteht darin, dass man aus Gott neugeboren wird. Das bedeutet, dass man vollkommen eins mit Gott wird und anfängt, nach seinem Willen zu leben und zu handeln.

Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat. (Johannes 6:44)

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und wer Den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus Ihm geboren ist. (1. Johannes 5:1)

Wenn man aus Gott geboren wurde, dann leitet Er uns in der Wahrheit. Alles was man dann noch tun muss, ist auf Ihn zu hören und zu handeln, wie er es einem gebietet. Gott allein ist es nämlich, der uns dazu befähigen kann, seine Gebote zu halten. Aber es geht noch weiter: in der Bibel steht sogar geschrieben, dass man gar nicht mehr dazu in der Lage ist zu sündigen, wenn man aus Gott geboren ist:

Wer in Ihm bleibt, sündigt nicht; wer sündigt, hat Ihn nicht gesehen und nicht erkannt. Kindlein, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Keiner, der aus Gott geboren ist, tut Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Wer nicht Gerechtigkeit übt, der ist nicht von Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. (1. Johannes 3:6-10)

Jeder, der Gottes Geist in sich trägt, überwindet die Welt. Für so jemanden ist es nicht schwer, die Gebote Gottes zu halten. Sogar im Gegenteil: für so jemanden ist es schwer die Gebote Gottes zu missachten:

Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote befolgen. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? (1. Johannes 5:2-5)

Wer aus Gott geboren ist, befolgt also automatisch das Gesetz Gottes und kann auch gar nicht anders. Er braucht das Gesetz theoretisch nicht mal studiert zu haben, denn Gott gibt ihm ein, was er tun soll und was nicht. So befolgt man das Gesetz ohne es überhaupt wirklich zu merken. Denn all das, was das Gesetz beinhaltet, kommt ja von Gott. Und somit würde Er so oder so wollen, dass wir uns dementsprechend verhalten. Deshalb sagte Paulus:

Werdet ihr aber vom Geist geleitet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. (Galater 5:18)

Es ist offenbar, daß ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst geworden, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens. (2. Korinter 3:3)

Mehr zu diesem Thema findet ihr hier: Hat Jesus das Gesetz abgeschafft? Müssen wir die Gebote immer noch einhalten?

Wer von Gott geboren ist, kann aufhören zu sündigen

In der Bibel steht, dass wir Sünder waren. Aber nicht, dass wir weiterhin Sünder sind, wenn wir bereits neugeboren worden sind.

Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Römer 5:6-8)

Gott ist kein Sünder. Und somit sind es seine Kinder auch nicht. Wer von Gott neugeboren wurde, ist nicht länger ein Teil dieser Welt und unterliegt nicht länger dem Bösen. Er ist ein Kind Gottes und gehört zu Gott allein. Es steht sogar geschrieben, dass Kinder Gottes Götter sind:

Ich habe gesagt:“Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten.“ (Psalm 82:6)

Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. (Johannes 1:12-13)

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist! (Matthäus 5:48)

Wir müssen Gottes Versprechen glauben, wenn wir uns ändern wollen

Wer nicht glaubt, dass er frei von Sünde leben kann, der wird es auch niemals können. Denn wie will man etwas schaffen an das man nicht einmal glauben kann? Mangelndes Vertrauen in Gott und in sich selbst kommen bestimmt nicht von Gott. Er hat schließlich das ganze Universum allein aus seinem Glauben heraus erschaffen. Und Er hat keine Sekunde daran gezweifelt, dass Er das schaffen könnte. Warum sollten wir dann nicht dazu in der Lage sein ohne Sünde zu leben? Gott sagt, dass seine Kinder nach seinem Ebenbild erschaffen wurden und dass sie absolut dazu in der Lage sind, ein vollkommen heiliges Leben zu führen, so wie auch Jesus es getan hat.

Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen: Hebe dich weg von hier dorthin! Und er würde sich hinwegheben, und nichts würde euch unmöglich sein. (Matthäus 17:20-21)

Wer Gott das nicht glauben will, kann auch nicht sein Heil erlangen. Gott glaubt an seine Kinder und Er liebt sie über alles. Er ist voller Zuversicht, dass wir alle so werden können wie sein Sohn Jesus. Und auch Jesus wollte niemals etwas anderes. Er ist der Erstgeborene und jeder, der aus Gott geboren wird, wird genauso zu einem Kind Gottes wie er. Jesus ist gekommen, um uns als gutes Beispiel voran zu gehen. Deshalb sagt er:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. (Johannes 14:12)

Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbilde seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. (Römer 8:29)

Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder und wandelt in der Liebe. (Epheser 5:1)

Die Gnade Gottes ist für versehentliche Fehler und kein Freibrief zum sündigen

Leider wird auch die Gnade Gottes von vielen Christen zum eigenen Zweck „missbraucht“. Denn sie legen es so aus, als bräuchten sie sich überhaupt nicht darum zu bemühen Gott gefällig zu leben, denn allein die Gnade würde sie retten. Die Gnade Gottes ist aber lediglich dafür da, damit uns versehentlicher Fehler vergeben werden können. Und nicht damit wir frei sündigen können ohne jegliche Konsequenzen. Natürlich möchte Gott, dass wir unser bestes geben und seine Gebote so gut wie nur möglich befolgen. Er will nicht, dass wir länger Sklaven dieser Welt sind, sondern dass wir wahrhaftig seine Kinder sind und auch wie diese handeln.

Meine Kinder, ich schreibe euch dieses, auf dass ihr nicht sündiget; und wenn jemand gesündigt hat wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. (1. Johannes 2:1)

In der Bibel wird sogar ausdrücklich vor Menschen gewarnt, die die Gnade Gottes als Rechtfertigung für ihr sündhaftes Leben missbrauchen. Sie interessieren sich nicht für Gott und wollen lediglich das Heil erlangen ohne sich auch nur ein wenig darum bemüht zu haben, nach Gottes Willen zu leben:

Ihr aber, Geliebte, gedenket der Worte, die zum voraus von den Aposteln unsres Herrn Jesus Christus gesprochen worden sind, als sie euch sagten: „In den letzten Zeiten werden Spötter auftreten, die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln.“ Das sind die, welche sich absondern, seelische Menschen, die den Geist nicht haben. (Judas 1:17-19)

Es haben sich nämlich etliche Menschen eingeschlichen, für die schon längst folgendes Urteil geschrieben worden ist: „Gottlose, welche die Gnade unsres Gottes in Ausgelassenheit verkehren und den einzigen Herrscher und Herrn, Jesus Christus, verleugnen.“ (Judas 1:4)

Kommen alle in den Himmel? Nur wer den Willen Gottes erfüllt, kommt auch in den Himmel

Es ist Gottes Wille, dass wir seine Gebote halten und so leben, wie es Ihm gefällt – genauso wie es Jesus uns vorgemacht hat. Jeder, der Gott liebt und ein neues Leben von Ihm erhalten hat, bemüht sich von Herzen darum, Gottes Gebote zu halten und Ihm zu gefallen. Wer das nicht tut, der wurde einfach noch nicht von Gott neugeboren. Genauso steht es in der Bibel geschrieben. Und genauso ist es auch gemeint. Wer meint, er wäre absolut nicht dazu in der Lage ohne Sünde zu leben, der ist nicht von Gott, sondern von dieser Welt. Nur wer Gottes Willen erfüllt, kann auch in sein Königreich gelangen. Es reicht nicht einfach nur zu behaupten, dass man an Jesus glaubt. Denn wer tatsächlich an ihn glaubt, der befolgt auch seine wahren Lehren:

Nicht jeder, der zu mir sagt: „Herr, Herr“, wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter! (Matthäus 7:21-23)

Es steht sogar geschrieben, dass nicht die breite Masse zu Gott finden wird, sondern nur wenige Menschen. Denn die meisten werden sich einfach nur der Welt anpassen und auf den selben Wegen wandeln, wie der Rest der Gesellschaft. Nur wer tatsächlich anderen Geistes ist, wird den rechten Weg finden:

Geht ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden! (Matthäus 7:13-14)

Auch an der Geschichte von Moses und den Hebräern wird deutlich, dass nicht einfach jeder in den Himmel kommt. Gott hat die Hebräer aus der Sklaverei in Ägypten befreit und ihnen immer wieder seine Macht offenbart. Er hat jegliche Wunder vor ihren Augen vollbracht und sich stets um ihre Anliegen gekümmert. Und das einzige, was Er von ihnen wollte war, dass sie sich an seine Gebote halten, um ihrer selbst Willen. Doch nach unzähligen Gesetzes-Übertretungen der Hebräer, musste Gott beschließen, dass niemand von ihnen ins Paradies kommen konnte, außer diejenigen, die anderen Geistes waren und Gott tatsäschlich die ganze Zeit über Gehorsam geleistet haben. Und das waren nur wenige. Das verheißene Land steht sinnbildlich für das Königreich Gottes.

Da sprach der Herr: […] keiner der Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in der Wüste getan, und die mich nun zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben, soll das Land sehen, das ich ihren Vätern geschworen habe; ja, keiner soll es sehen, der mich gelästert hat! Aber meinen Knecht Kaleb, in dem ein anderer Geist ist, und der mir völligen Gehorsam geleistet hat, den will ich in das Land bringen, in das er gegangen ist, und sein Same soll es erblich besitzen. (4. Mose 14:20,22-24)

Nicht jeder kommt in den Himmel – Sünder werden das Reich Gottes nicht erben

Ausgerechnet Paulus (auf den sich alle Christen berufen, die das Gesetz nicht einhalten wollen) hat gesagt, dass Ungerechte nicht in das Reich Gottes kommen werden. Genauso wenig Unzüchtige, Ehebrecher, Diebe, Habsüchtige etc. Also im Klartext: Menschen, die sündigen. Also war wohl auch Paulus ganz klar der Meinung, dass man nicht sündigen sollte, wenn man sich zu Jesus bekennt und in das Paradies gelangen möchte.

Wisset ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. (1. Korinther 6:9-10)

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen; Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden. (Galater 5:19-21)

Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), Erbteil hat im Reiche Christi und Gottes. Niemand verführe euch mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. So werdet nun nicht ihre Mitgenossen! (Epheser 5:5-7)

Aber es gibt noch weitere Stellen im neuen Testament, die belegen, dass die Gebote Gottes durchaus eingehalten werden sollen. In der Offenbarung steht, dass der Drache (der Teufel) gegen diejenigen kämpfen wird, die die Gebote Gottes halten und Jesus Lehren befolgen:

Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi. (Offenbarung 12:17)

Schlusswort

Zum Schluss möchte ich sagen, dass dieser Text absolut nicht dazu dienen soll, andere wegen ihren Verhaltens oder ihren Ansichten zu verurteilen, sondern viel mehr soll er die Menschen dazu aufrufen, Gottes wahre Lehre zu begreifen und sein Wort zu befolgen, so dass sie tatsächlich Anteil an Gottes Königreich haben können. Nicht alle kommen in den Himmel, sondern nur die, die den Willen Gottes befolgen.

Kindlein, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. (1. Johannes 3:7-8)

Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/FaithCatcher/

Verfolgen Jason Lauterbach:

Ich habe diese Seite erstellt, um Menschen zu helfen, Gott in ihr Leben mit einzubinden. Gott hat mich angehalten, Menschen zu Ihm zu führen und ihnen zu helfen, eine beständige Beziehung zu Ihm aufzubauen.

2 Antworten

  1. Thomas
    | Antworten

    Shalom,

    ich stimme jedes geschriebene Wort zu. Alles ist biblisch begründet und entspricht der Wahrheit. Respekt. Hoffentlich können dies noch viele erkennen und verstehen.

    Thomas

  2. Braun
    | Antworten

    Wie lange lebst du schon ohne Sünde?

Deine Gedanken zu diesem Thema

17 − 12 =