Faith Catcher https://www.faithcatcher.de Allein die Wahrheit macht frei Wed, 19 Sep 2018 22:42:17 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Wie kann man die Sünde überwinden? Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott https://www.faithcatcher.de/wie-kann-man-die-suende-ueberwinden/ https://www.faithcatcher.de/wie-kann-man-die-suende-ueberwinden/#comments Tue, 04 Sep 2018 16:51:00 +0000 https://www.faithcatcher.de/?p=2430 Es gibt unzählige Menschen auf der Welt, die vorgeben nach Gottes Willen zu leben. Aber wie viele halten sich tatsächlich an das Wort Gottes? Die Antwort ist ernüchternd: Kaum jemand! Christen stellen da oft keine Ausnahme dar. Denn auch ihr … Weiterlesen

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Es gibt unzählige Menschen auf der Welt, die vorgeben nach Gottes Willen zu leben. Aber wie viele halten sich tatsächlich an das Wort Gottes? Die Antwort ist ernüchternd: Kaum jemand! Christen stellen da oft keine Ausnahme dar. Denn auch ihr Verhalten unterscheidet sich so gut wie gar nicht von dem, der Gottlosen. Diese Menschen geben zwar vor Gottes Kinder zu sein, aber in Wirklichkeit dienen sie noch immer ihrer sündhaften Natur. An ihrem Verhalten wird offenbar, dass sie die Sünde noch nicht überwunden haben. Aber eines ist klar: Um in Gottes Königreich zu gelangen, muss man die Sünde überwinden.

So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. (Matthew 23:28)

Doch wie kann man die Welt hinter sich lassen, die Sünde überwinden und vollkommen zu Gott finden?

Wer ein Teil der Welt ist, ist auch ein Teil ihrer Sünde

So gut wie jeder Mensch weiß, dass die Welt voller Sünde ist und dass das Verhalten der meisten Menschen nicht Gottes Willen entspricht. Wer der Welt und den Menschen ähnlich ist, ist Gott umso ferner. Und wer das Verhalten der Menschen in Ordnung findet, der hat entweder Gefallen an schlechten Dingen oder ist einfach nur blind für die Wahrheit. Jeder, der in diese Welt geboren wurde und von je her ein Teil von ihr war, ist somit auch ein Teil ihrer Sünde, sofern er sich noch nicht durch Gottes Hilfe von ihr losgelöst hat:

Wir wissen, dass wir aus Gott sind und die ganze Welt im argen liegt. (1. Johannes 5:19)

Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe zum Vater nicht in ihm. (1. Johannes 2:15)

Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer immer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feinde Gottes! (Jakobus 4:4)

“Wer immer der Welt Freund sein will” trifft leider auf die meisten Menschen heutzutage zu. Sie tolerieren nicht nur alles Schlechte in der Welt, sie lassen sich auch selbst immer wieder zur Sünde verleiten.

Gottes Kinder können durch Gottes Hilfe die Sünde überwinden

Die meisten Christen glauben, dass man lediglich Jesus anerkennen müsste, um von aller Schuld freigesprochen zu werden. Was man hinterher tut, sei völlig egal, da man ja ohne hin nicht ohne Sünde leben könnte. Diese Ansicht vertreten sie allerdings nur, weil sie es selbst noch nicht geschafft haben mit dem sündigen aufzuhören, obwohl sie der Meinung sind, dass sie Gottes Kinder wären.

Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist dies unmöglich; aber bei Gott ist alles möglich. (Matthäus 19:26)

Tatsächlich hat Gott aber Jesus zu den Menschen gesandt, um es den Menschen zu ermöglichen mit dem sündigen aufzuhören. Jesus ist uns als gutes Beispiel voraus gegangen, indem er uns gezeigt hat, wie man ohne Sünde leben kann. Alle Kinder Gottes können die Sünde überwinden:

Wer in Ihm bleibt, sündigt nicht; wer sündigt, hat Ihn nicht gesehen und nicht erkannt. Kindlein, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Keiner, der aus Gott geboren ist, tut Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Daran sind die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: Wer nicht Gerechtigkeit übt, der ist nicht von Gott, ebenso wer seinen Bruder nicht liebt. (1. Johannes 3:6-10)

Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Wie sollten wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben? (Römer 6:1-2)

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, warum Gottes Kinder laut der Bibel die Sünde überwinden, dann ließ den folgenden Artikel: Wer kommt in den Himmel? Kann man ohne Sünde leben?

Wer zu Gott gehören will, muss die Sünde überwinden

Wie kann jemand behaupten, dass er zu Gott gehören würde, wenn er immer noch tagtäglich sündigt? Gott ist kein Sünder und darum sind seine Kinder es auch nicht. Andernfalls wäre es ihnen nicht gestattet, sich seine Kinder zu nennen.

Ich habe gesagt:“Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten.” (Psalm 82:6)

Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist! (Matthäus 5:48)

Wer die Sünde überwinden will, sollte ihr den Rücken kehren. Das funktioniert am besten, wenn man sich von der Welt und den Menschen loslöst. Auch in der Bibel steht, dass wir uns von der sündigen Welt fernhalten sollen.

Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget! (Offenbarung 18:4)

Und ich will ihnen aus allen ihren Wohnorten, in welchen sie gesündigt haben, heraushelfen und will sie reinigen; sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. (Hesekiel 37:23)

Lasset euch nicht irreführen: Schlechte Gesellschaften verderben gute Sitten. (1. Korinther 15:33)

Vielmehr sollten wir unsere Zeit mir Gott und seinem Wort verbringen, damit wir uns von der Sündhaftigkeit der Welt entfernen und dafür Gott umso näher kommen.

So unterwerfet euch nun Gott! Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch; nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reiniget die Hände, ihr Sünder, und machet eure Herzen keusch, die ihr geteilten Herzens seid! Fühlet euer Elend, trauert und heulet! Euer Lachen verkehre sich in Trauer und eure Freude in Niedergeschlagenheit! Demütiget euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen. (Jakobus 4:7-10)

Hierfür ist es sicherlich auch sinnvoll eine Facebook- und Fernseher-Pause einzulegen, damit man sich auch nicht auf diese Weise negativ beeinflussen und sich mit gottlosen Dingen beschallen lässt.

Die Bibel lehrt, dass wir uns von sündigen Menschen fern halten sollen

In der Bibel steht, dass wir keinen Umgang mit Menschen haben sollen, die Gottes Wort nicht befolgen. Denn um so mehr wir uns mit gottlosen Menschen umgeben, um so weiter kann uns das von Gott entfernen. Vor allem dann, wenn wir noch nicht vollkommen im Glauben an Gott gefestigt sind und vom rechten Weg abkommen könnten.

Nun aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemandem, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen. Denn was soll ich die richten, die außerhalb [der Gemeinde] sind? Ihr richtet nicht einmal die, welche drinnen sind? Die aber draußen sind, wird Gott richten. Tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg! (1. Korinther 5:11-13)

Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen? Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: „Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“ Darum, „Gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch aufnehmen“, und „ich will euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein“, spricht der allmächtige Herr. (2. Korinther 6:14-18)

Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmet nicht auf in euer Haus und grüßet ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, macht sich teilhaftig seiner bösen Werke. (2. Johannes 1:10-11)

Hierbei spielt es absolut keine Rolle, ob es sich bei diesen Menschen um Mutter, Vater, Bruder oder einen Freund handelt. Denn wir müssen dazu bereit sein alles für Gott aufzugeben. Es ist laut der Bibel unsere Pflicht, Jesus (den Mittler zwischen Gott und den Menschen) mehr zu lieben als unsere Familie und Freunde.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. (Matthäus 10:34-37)

Da sprach Petrus: Siehe, wir haben das Unsrige verlassen und sind dir nachgefolgt! Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Weib oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben! (Lukas 18:28-30)

Gottes Kinder erhalten sich unbefleckt von der Welt und ihrer Sünde

Dennoch heißt das nicht, dass Gottes Kinder niemals Kontakt mit der Welt oder anderen Menschen haben dürfen. Jedoch ist es sicherlich für die meisten Menschen am besten, wenn sie erst einmal selbst vollkommen zu Gott finden und ihre Identität als Gottes Kind ausreifen lassen, bevor sie versuchen andere Menschen zu belehren. Das beinhaltet nicht nur, dass sie neu geboren werden und die Sünde überwinden, sondern auch, dass sie so nah an Gott heran wachsen, dass sie sich um keinen Preis von den Menschen wieder zur Sünde verleiten lassen. Denn was bringt es, wenn man sich selbst Gottes Kind nennt, dann aber hinaus zu den Menschen geht und all die schlechten Dinge tut, die sie auch tun? Wie soll man jemanden helfen die Sünde überwinden zu können, wenn man es nicht einmal selber schafft?

Wenn aber ein Blinder den andern leitet, werden beide in die Grube fallen. (Matthäus 15:14)

Schlechte Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, da sie verführen und sich verführen lassen. (2. Timotheus 3:13)

Gott möchte, dass seine Kinder sich unbefleckt von der Welt erhalten.

Reine und makellose Frömmigkeit vor Gott dem Vater ist es, Waisen und Witwen in ihrer Trübsal zu besuchen und sich von der Welt unbefleckt zu erhalten. (Jakobus 1:27)

Und passet euch nicht diesem Weltlauf an, sondern verändert euer Wesen durch die Erneuerung eures Sinnes, um prüfen zu können, was der Wille Gottes sei, der gute und wohlgefällige und vollkommene. (Römer 12:2)

Prüfet aber alles. Das Gute behaltet, enthaltet euch des Bösen in jeglicher Gestalt! (1. Thessalonicher 5:21-22)

Die Menschen beten zu Gott, tun aber nicht, was Er sagt

Dann gibt es auch die Menschen, die tatäschlich die Sünde überwinden wollen, aber stattdessen merken, wie sie immer wieder von der Welt zur Sünde verleitet werden. Und vielleicht ärgern sie sich auch wirklich darüber, weil sie wissen, dass es gegen Gottes Willen spricht. Dann gehen sie hin und bitten Gott um Hilfe, um die Sünde überwinden zu können. Wenn Gott dann aber antwortet, dass sie sich von der Welt und den Menschen absondern sollen, haben sie ihr Gebet schnell wieder vergessen.

Nur wenige Menschen sind tatsächlich dazu bereit, alles für Gott aufzugeben. Die meisten Menschen folgen Gott nur so lange, wie sein Wort mit ihrem eigenen Willen übereinstimmt. Sobald sie eine Anweisung erhalten, die ihnen nicht gefällt, wenden sie sich von Ihm ab. Dabei verstehen sie nicht, dass es gerade diese Anweisungen sind, mit denen Gott ihnen helfen möchte.

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. (Jesaja 55:8-9)

Denn wenn wir freiwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern ein schreckliches Erwarten des Gerichts und Feuereifers, der die Widerspenstigen verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz Moses mißachtet, muss er ohne Barmherzigkeit auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben, wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? (Hebräer 10:26-29)

Schlusswort

Für die meisten Menschen ist es schon ein gewaltige Hürde einfach nur ihren Fernseher ausgeschaltet zu lassen. Dabei ist das nur eine Kleinigkeit im Vergleich dazu, was Gott tatsächlich von den Menschen verlangt, um in sein Königreich zu gelangen.

Wiederum ist das Himmelreich gleich einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. Wiederum ist das Himmelreich gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (Matthäus 13:44:46)

Wer nicht einmal diese geringe Sache tun kann, um Gott näher zu kommen, der wird es nicht leicht haben, die Sünde zu überwinden. Die Bibel sagt es uns immer wieder: Freundschaft mit der Welt, bedeutet Feindschaft mit Gott. Man kann nicht mit der Welt UND mit Gott befreundet sein. Jeder der Gott wahrhaftig liebt, sollte Gott auch an oberste Stelle setzen. Wer nicht bereit ist, soziale Kontakte wie Freunde oder Familie für Gott aufzugeben, ist Seiner nicht Wert. Nur durch Gottes Hilfe ist es uns möglich die Sünde zu besiegen. Und nur wer aus Gott geboren ist, überwindet die Welt und somit auch die Sünde, die in ihr wohnt.

Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Johannes 5:3-4)

Lasset euch dünken, dass ihr dem HERRN dienet und nicht den Menschen. (Epheser 6:7)

Mehr zum Thema Sünde überwinden und aus Gott neu geboren werden findest du hier: https://www.faithcatcher.de/aus-gott-neu-geboren-werden/

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Was sagt die Bibel zur Kleidung der Frau? Wie kleidet man sich biblisch? https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-zur-kleidung-der-frau/ https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-zur-kleidung-der-frau/#respond Thu, 02 Aug 2018 16:00:37 +0000 https://www.faithcatcher.de/?p=2350 Die Bibel lehrt, dass die Kleidung der Frau anständig und sittsam sein soll. Also nicht dem heutigen Trend der Freizügigkeit entsprechend, sondern viel mehr keusch und bedeckt, ähnlich wie sich die Frauen noch vor dem 20. Jahrhundert gekleidet haben. Laut … Weiterlesen

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Die Bibel lehrt, dass die Kleidung der Frau anständig und sittsam sein soll. Also nicht dem heutigen Trend der Freizügigkeit entsprechend, sondern viel mehr keusch und bedeckt, ähnlich wie sich die Frauen noch vor dem 20. Jahrhundert gekleidet haben.

Laut der Bibel sollen Frauen sich sittsam und nicht verzierend kleiden

Das Neue Testament verrät uns, dass Frauen sich nicht mit Äußerlichkeiten schmücken sollen. Die Kleidung der Frau soll nicht zur Verzierung dienen, sondern lediglich zur Bedeckung. Sowohl Paulus als auch Petrus lehren, dass Frauen weder Schmuck, noch Gold, noch Perlen, noch Haarflechten tragen sollen. Sicherlich zählt auch Schminke zu derartigen Verzierungen, da sie neben dem Verzieren keinen weiteren Zweck erfüllt.

Laut der Bibel sollen Frauen sich mit ihrer Sittsamkeit und ihren guten Werken schmücken. Also mit den Dingen, die für Gott wirklich wichtig sind.

Ebenso will ich, dass die Frauen in sittsamem Gewande mit Schamhaftigkeit und Zucht sich schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern, wie es sich für Frauen geziemt, welche sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke. (1. Timotheus 2:9-10)

Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, mit Haarflechten und Goldumhängen und Kleideranlegen, sondern der verborgene Mensch des Herzens mit dem unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, welcher vor Gott wertvoll ist. Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, welche ihre Hoffnung auf Gott setzten und ihren Männern untertan waren, wie Sara dem Abraham gehorchte und ihn “Herr” nannte; deren Töchter ihr geworden seid, wenn ihr Gutes tut und euch durch keine Drohung abschrecken lasset. (1. Petrus 3:3-6)

Die Bibel lehrt auch, dass Frauen keine Männerkleidung tragen sollen.

Ein Weib soll keine Männertracht tragen, und ein Mann soll keine Weiberkleider anziehen; denn wer solches tut, ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel. (5. Mose 22:5)

Die Kleidung der Frau soll Männern keinen Anstoß zur Sünde geben

Die Kleidung der Frau soll anständig sein, damit sie Männern keinen Anstoß zur Sünde geben. Denn es ist nicht nur schlimm, wenn man selbst sündigt, sondern auch wenn man andere zur Sünde verführt, obwohl man dies hätte verhindern können.

Wehe der Welt wegen der Anstöße zur Sünde! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße zur Sünde kommen, aber wehe jenem Menschen, durch welchen der Anstoß zur Sünde kommt! (Matthäus 18:7)

Es ist gut, wenn du kein Fleisch issest und keinen Wein trinkst, noch sonst etwas [tust], woran dein Bruder Anstoß oder Ärgernis nehmen oder schwach werden könnte. (Römer 14:21)

Denn es ist bereits Sünde, wenn man nur falsch nach einer Frau bzw. einem Mann schaut.

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Frau, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! (2. Mose 20:17)

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen!“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. (Matthäus 5:27-28)

Wenn eine Frau sich besonders aufreizend oder schick kleidet oder gerne Fotos von sich ins Internet stellt, um den Männern zu gefallen, fällt dies unter die Kategorie der Fleischeslust, Augenlust und dem hoffärtigen Leben. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe. Diese Verhaltensweise ist weltlich und hat mit der Lehre Gottes absolut gar nichts zu tun.

Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von der Welt. (1. Johannes 2:16)

Wer Gott folgt, repräsentiert das mit seinem Verhalten und Auftreten

Jeder, der Gott folgt, sollte diese Haltung nach außen hin repräsentieren. Aber nicht nur mit dem Verhalten, sondern auch mit dem Auftreten. Denn wir sollen als gutes Beispiel für alle anderen Menschen vorausgehen.

Gleicherweise sollen auch die Frauen ihren eigenen Männern untertan sein, damit, wenn auch etliche dem Worte nicht glauben, sie durch der Frauen Wandel ohne Wort gewonnen werden, wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen. (1. Petrus 3:1-2)

Ebenfalls lehre, dass alte Frauen sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, dass sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien, damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, verständig, keusch, haushälterisch, gütig, ihren Männern untertan zu sein, damit nicht das Wort Gottes verlästert werde. (Titus 2:3-5)

Als gehorsame Kinder gewöhnet euch nicht wieder die Begierden an, denen ihr früher in eurer Unwissenheit fröntet; sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, werdet auch ihr heilig in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben: “Ihr sollt heilig sein! Denn ich bin heilig.” (1. Petrus 1:14-16)

Kleidung dient dem Menschen zur Bedeckung

Kleidung diente schon von Anbeginn der Menschheit zur Bedeckung der Scham. Denn nach dem Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten und zwischen Gut und Böse unterscheiden konnten, hielten sie es für angebracht, sich zu bekleiden, statt weiter hin nackt zu sein. Deshalb soll auch die Kleidung der Frau die Scham bedecken.

Und sie waren beide nackt, der Mann und seine Frau und schämten sich nicht. (1. Mose 2:25)

Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren; und sie banden Feigenblätter um und machten sich Schürzen. (1. Mose 3:7)

Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Pelzröcke und bekleidete sie. (1. Mose 3:21)

Es gibt sogar ein ganzes Kapitel im Alten Testament (vgl. 3. Mose 18), das lediglich davon handelt, dass man nicht die Scham anderer entblößen soll, seien es Blutsverwandte, Schwiegermutter, Schwager oder ähnliches.

Schlusswort

Eine Frau, die Gott wahrhaftig liebt und gottgefällig leben will, legt Wert darauf, nicht bei anderen Männern Aufsehen oder Begierde zu erregen. Deshalb kleidet sie sich sittsam und bedeckt, so dass niemand erst auf die Idee kommt, sie anzuflirten oder auch nur falsch nach ihr zu schauen. Denn sie möchte allein Gott ehren und nicht dem Gefallen der Menschen dienen.

Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! (Offenbarung 16:15)

Hinweis: Um unnötigen Anschuldigungen und Diskussionen vorzubeugen, möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Text nicht von mir selbst geschrieben wurde, sondern von einer Frau, die ich darum gebeten habe, einen Text zu diesem Thema zu verfassen!

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Was sagt die Bibel zur Blutspende? Dürfen Christen Blut spenden? https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-zur-blutspende/ https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-zur-blutspende/#comments Wed, 01 Aug 2018 15:54:13 +0000 https://www.faithcatcher.de/?p=2327 Ist Blutspende laut der Bibel erlaubt? Sowohl das Alte als auch das Neue Testament lehren, dass wir uns dem Blut enthalten sollen. Dennoch gibt es viele Menschen die der Überzeugung sind, dass die Blutspende mit den in der Bibel genannten … Weiterlesen

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Ist Blutspende laut der Bibel erlaubt? Sowohl das Alte als auch das Neue Testament lehren, dass wir uns dem Blut enthalten sollen. Dennoch gibt es viele Menschen die der Überzeugung sind, dass die Blutspende mit den in der Bibel genannten Geboten nichts zu tun hat. So wird oft kommentiert, dass es in genannten Stellen, allein um den Genuss von Fleisch oder die Einhaltung zeremonieller Gesetze geht. Im Nachfolgenden werde ich genau erklären, warum das nicht der Fall ist und warum Blutspende von Gott nicht gewollt ist.

Die Seele ist im Blut

Bereits im 1. Buch Mose steht geschrieben, dass wir kein Fleisch essen dürfen, solange das Blut noch in ihm ist, weil die Seele sich im Blut befindet. Obwohl die Bibel an dieser Stelle nicht sagt, warum das Blut nicht gegessen werden soll, wird aus den folgenden Versen eindrücklich klar, dass die Seele, die im Blut ist, Gott heilig ist und Ihm allein gehört.

Nur esst das Fleisch nicht, während seine Seele, sein Blut, noch in ihm ist! (1. Mose 9:4)

Wer unter allen diesen wüsste nicht, dass die Hand des Herrn solches gemacht hat, dass in seiner Hand die Seele alles Lebendigen und der Geist jedes menschlichen Fleisches ist? (Hiob 12:9-10)

Weitere Verse, die zeigen, dass die Seele im Blut ist.

Nur daran halte fest, dass du nicht das Blut essest; denn das Blut ist die Seele; und du sollst die Seele nicht mit dem Fleisch essen. (5. Mose 12:23)

Und Gott sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde! (1. Mose 4:10)

Sie greifen die Seele des Gerechten an und verdammen unschuldiges Blut. (Psalm 94:21)

Die Seele und somit das Blut erwirkt die Sühne

Wo die vorherigen Verse schweigen, wird der nachfolgende Vers sehr genau. Denn Gott sagt hier nicht nur, dass es verboten ist das Blut zu essen, sondern auch dass der, der es tut, ausgerottet werden soll. Jetzt wird es interessant. Denn der Grund dafür, dass ein jemand der das Blut isst, ausgerottet werden soll, liegt in der Tatsache, dass das Blut die Sühne erwirkt durch die in ihm wohnende Seele. Was heißt das im Umkehrschluss? Es bedeutet vor allem, dass das dem Menschen verfremdete Blut keine Sühne mehr erlangen kann.

Und wenn ein Mensch vom Hause Israel oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, irgend Blut isst, wider einen solchen, der Blut isst, will ich mein Angesicht richten und ihn ausrotten aus seinem Volk; denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich habe es euch auf den Altar gegeben, um Sühne zu erwirken für eure Seelen. Denn das Blut ist es, das Sühne erwirkt durch die [in ihm wohnende] Seele. Darum habe ich den Kindern Israel gesagt: Keine Seele unter euch soll Blut essen; auch kein Fremdling unter euch soll Blut essen. (3. Mose 17:10-12)

Und wenn ein Mensch von den Kindern Israel oder ein Fremdling, der unter ihnen wohnt, auf der Jagd ein Wildpret oder Geflügel erwischt, das man essen darf, der soll desselben Blut ausgießen und mit Erde bedecken; denn alles Fleisches Seele ist sein Blut; es ist mit seiner Seele verbunden. Darum habe ich den Kindern Israel gesagt: Ihr sollt keines Fleisches Blut essen; denn alles Fleisches Seele ist sein Blut. Wer es aber isst, der soll ausgerottet werden. (3. Mose 17:13-14)

Nur esst das Fleisch nicht, während seine Seele, sein Blut, noch in ihm ist! Für euer Blut aber, für eure Seelen, will ich Rechenschaft fordern, von der Hand aller Tiere will ich sie fordern und von des Menschen Hand, von seines Bruders Hand will ich des Menschen Seele fordern. Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bild gemacht. (1. Mose 9:4-6)

Im letzten Vers lesen wir sogar, dass jemand der Menschenblut vergießt, das eigene Blut vergossen bekommen soll, weil der Mensch nach Gottes Bild geschaffen wurde.

Jesus Blut reinigt, fremdes Blut verunreinigt

Wie aus vielen Bibelstellen hervor geht, ist die Folge von ungesühnten Sünden der Tod. Das gilt hier ganz klar nicht nur für die Priester, die die Zeremonie abgehalten haben, sondern wie es oben geschrieben steht, auch für den Fremdling. Das ist auch der Grund warum Jesus sagt, wer nicht mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, wird in seinen Sünden sterben. Denn Jesus ist der Sohn, der vom Vater geheiligt wurde und dessen Blut rein ist. Ein jeder, der aber fremdes Blut zu sich nimmt, soll ausgerottet werden. Dass es hier allein um das Essen geht, ist abwegig. Kein gläubiger wäre damals auf die Idee gekommen, fremdes Blut in den Körper zu pumpen. Denn im Gegensatz zum Verzehr, durch den man schon ausgerottet werden soll, bleibt das fremde Blut ja auch noch im Körper bestehen.

Darum sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage. Denn mein Fleisch ist wahrhaftige Speise, und mein Blut ist wahrhaftiger Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich um des Vaters willen lebe, so wird auch der, welcher mich isst, um meinetwillen leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; nicht wie eure Väter [das Manna] gegessen haben und gestorben sind; wer dieses Brot isst, der wird leben in Ewigkeit! (Johannes 6:53-58)

Die Worte, die ich bereits geschrieben habe, werden hier nochmal bestätigt. So jemand das Fleisch von Jesus isst und sein Blut trinkt, bleibt ihr in ihm und Jesus in euch. Auch wenn dieser Vers symbolisch gemeint ist, dürfte er klarstellen, dass es im biblischen Verständnis nicht nur Blut ist, das ihr in euren Körper pumpt, sondern wie oben bereits gesagt, eines anderen Seele, für die ihr keine Sühne erwirken könnt. Sowie das Blut Jesu uns lebendig machen wird, wird das Blut eines Fremden den Tod bringen und derjenige, der es isst, soll ausgerottet werden.

Dass ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut. (Apostelgeschichte 15:29)

Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben, zum Erweis seiner Gerechtigkeit, wegen der Nachsicht mit den Sünden, die zuvor geschehen waren unter göttlicher Geduld, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. (Römer 3:25-26)

Das Enthalten von Blut gilt nicht nur für das Essen

Dass es bei dem Gebot, sich dem Blut zu enthalten, nicht nur um den Verzehr von Blut geht, sondern um den generellen Kontakt mit Menschenblut, wird an den nachfolgendenen Versen sehr deutlich.

Wenn ein Weib ihres Fleisches Blutfluss hat, so soll sie sieben Tage lang in ihrer Unreinigkeit verbleiben. Wer sie anrührt, der bleibt unrein bis zum Abend. Und alles, worauf sie in ihrer Unreinigkeit liegt, wird unrein; auch alles, worauf sie sitzt. Und wer ihr Lager anrührt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden und bleibt unrein bis zum Abend. (3. Mose 15:19-21)

Wenn ein Mann bei einer Frau liegt zur Zeit ihrer Krankheit und ihre Scham entblößt und ihren Brunnen aufdeckt, und sie den Brunnen ihres Blutes entblößt, so sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden! (3. Mose 20:18)

Wenn ein Weib fruchtbar wird und ein Knäblein gebiert, so soll sie sieben Tage lang unrein sein, ebenso lange wie sie unrein ist, wenn sie unwohl wird, soll sie unrein sein. Und am achten Tage soll man das Fleisch seiner Vorhaut beschneiden. Und sie soll daheim bleiben dreiunddreißig Tage lang im Blut ihrer Reinigung; sie soll nichts Heiliges anrühren und nicht kommen zum Heiligtum, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind. Gebiert sie aber ein Mägdlein, so soll sie zwei Wochen lang unrein sein, wie bei ihrem Unwohlsein, und soll sechsundsechzig Tage lang daheim bleiben in dem Blut ihrer Reinigung. (3. Mose 12:2-5)

Sie wankten auf den Gassen wie Blinde und waren so mit Blut bespritzt, dass niemand ihre Kleider anrühren mochte. Man rief ihnen zu: „Fort mit euch, ihr seid unrein!
Weg, weg, kommt uns nicht zu nah!“ (Klagelieder 4:14-15)

Es besteht kein Unterschied zwischen dem Einsatz einer Blutspende und dem Essen von Blut

Jedem sollte klar sein, dass es zu Moses Zeiten noch keine modernen Krankenhäuser und somit auch keine Blutspende gab. Deshalb findet sich das Wort „Blutspende“ auch nicht ein einziges Mal in der Bibel. Jedoch sollte jeder, der den Geist Gottes in sich trägt, dazu fähig sein, ein richtiges Urteil über dieses Thema anhand der Bibel treffen zu können.

Wenn jemand schon kein Blut Essen soll, weil die Seele in ihm wohnt und die Seele für die Sühne zuständig ist, wie viel schlimmer ist es dann, wenn ihr das fremde Blut, das die Seele enthält, dauerhaft in eurem Körper tragt. Was bringt es jemandem das “Leben” zu retten, auf dass er es im nachhinein verliert.

Es gibt Alternativen zur Blutspende, welche die Gebote Gottes nicht brechen. Diese sollten im Fall der Fälle verwendet werden. Aber das Wort Gottes zu missachten oder zu umgehen, ist kein Option! Was bedeutet unser kurzes Leben schon im Gegensatz zum ewigen Leben, auf das wir hoffen und für das wir uns gereinigt haben. Verunreinigt euch nicht mit fremden Blut, sondern reinigt euch mit dem Blut, das zur Sühne vergossen wurde.

Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und [doch] in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. (1. Johannes 1:6-7)

Schlusswort

Ich sage nicht, dass man einen Menschen einfach sterben lassen sollte. Allerdings sollte man dafür nicht gleich Gottes Gebote brechen. Es gibt viele Wege Blutungen zu stoppen ohne fremdes Blut hinzuzufügen. Die meisten Menschen würden die Operation auch ohne fremdes Blut überleben. Eine alternative wären z. B. Kochsalzlösungen mit intensiverer Sauerstoffbeatmung. Eine andere Lösung wäre Eigenblut zu verwenden. Es ist durchaus auch möglich bei einer Operation das Blut aufzufangen und zu reinigen, um es anschließend wieder in den Körper zu führen.

Aber eigentlich liegt das ganze Problem bei unserer Medizin. In der Vergangenheit wurden verschiedene Füllmittel entdeckt, die anstatt Blut verwendet werden könnten, aber von der Pharmaindustrie abgelehnt wurden. Wenn die Pharmaindustrie bereit wäre andere Methoden zu verwenden, wäre die Bluttransfusion gar nicht erst nötig. Es gibt auch viele Krankenhäuser, die die Zeugen Jehovas (die sind auch gegen Bluttransfusionen) erfolgreich behandeln, ohne Blut zu verwenden. Es ist also nur eine Frage der Schulung und der Bereitschaft diesen Weg zu gehen.

Nach allem denke ich nicht, dass Gott einen einmaligen Fehltritt, was die Entscheidung im Bezug auf die Bluttransfusion betrifft, nicht verzeihen würde. Gott ist gütig. Dennoch ist es ein Verstoß gegen sein Wort und unsere Hoffnung sollte immerzu auf Gott beruhen und nicht auf Blutpäckchen im Krankenhaus.

Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verdammt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott; und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. (1. Johannes 3:21-22)

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Was sagt die Bibel über Tattoos und Piercings? Dürfen Christen sich tätowieren? https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-tattoos-und-piercings/ https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-tattoos-und-piercings/#respond Tue, 31 Jul 2018 01:41:23 +0000 https://www.faithcatcher.de/?p=2300 Ist es laut der Bibel erlaubt sich Tattoos oder Piercings machen zu lassen? Bereits das Alte Testament der Bibel trifft eine eindeutige Aussage dazu. Dort steht, dass wir keinerlei Einschnitte oder Tätowierungen an unserem Körper vornehmen sollen. Ihr sollt keine … Weiterlesen

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Ist es laut der Bibel erlaubt sich Tattoos oder Piercings machen zu lassen? Bereits das Alte Testament der Bibel trifft eine eindeutige Aussage dazu. Dort steht, dass wir keinerlei Einschnitte oder Tätowierungen an unserem Körper vornehmen sollen.

Ihr sollt keine Einschnitte an eurem Leibe machen für eine [abgeschiedene] Seele und sollt euch nicht tätowieren! Ich bin der Herr. (3. Mose 19:28)

Hinweis: Einschnitte sind nichts anderes als sich den Körper an irgendeiner Stelle mit Metall zu durchbohren.

Die Bibel sagt: Unser Körper ist ein Tempel für Gottes heiligen Geist

Laut der Bibel ist unser Körper ein Tempel für Gottes heiligen Geist, der in uns wohnt. Unser Körper gehört nicht uns selbst, sondern Gott. Deshalb sollen wir Gott nicht nur mit unserem Herzen, sondern auch mit unserem Körper verherrlichen. Das tun wir am besten, wenn wir uns stets nach seinem Willen richten und keine schmerzlichen oder selbstzerstörerischen Dinge an unserem Körper durchführen, wie zum Beispiel Tattoos oder Piercings machen zu lassen.

Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst angehöret? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlichet Gott mit eurem Leibe! (1. Korinther 6:19-20)

Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verderbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und der seid ihr. (1. Korinther 3:16-17)

Abschließende Worte

Wenn wir dauerhafte Veränderung an unserem Körper vornehmen, wie Piercings oder Tattoos stechen zu lassen, dann sagen wir damit, dass der Mensch nicht so in Ordnung ist, wie Gott ihn geschaffen hat. Statt uns Tattoos und Piercings machen zu lassen, sollten wir stets darauf achten, was Gott gefällt.

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, kraft der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringet als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger Gottesdienst! (Römer 12:1)

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Wenn euch dieser Artikel gefallen hat, schaut euch doch einfach mal in diesem Artikel an, was die Bibel über Alkohol zu sagen hat: https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-alkohol/

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Was sagt die Bibel über Alkohol? Dürfen Christen Alkohol trinken? https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-alkohol/ https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-alkohol/#respond Thu, 26 Jul 2018 20:27:26 +0000 http://www.faithcatcher.de/?p=2198 Jedem Gläubigen dürfte bekannt sein, dass der übermäßige Verzehr von Alkohol das Urteilsvermögen trüben kann und dadurch der Dienst an Gott erschwert wird. Diese Tatsache geht auch aus mehreren Bibelstellen hervor. Unzucht, Wein und Most rauben den Verstand. (Hosea 4:11) … Weiterlesen

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Jedem Gläubigen dürfte bekannt sein, dass der übermäßige Verzehr von Alkohol das Urteilsvermögen trüben kann und dadurch der Dienst an Gott erschwert wird. Diese Tatsache geht auch aus mehreren Bibelstellen hervor.

Unzucht, Wein und Most rauben den Verstand. (Hosea 4:11)

Der Wein, das starke Getränk, macht übermütig und wild, und keiner, der sich damit berauscht, wird weise. (Sprüche 20:1)

Im 3. Buch Mose hat Gott Aaron und seinen Söhnen geboten, keinen Alkohol zu trinken, wenn sie in die Stiftshütte gehen. Denn Er wollte nicht, dass ihr Urteilsvermögen beeinträchtigt ist, wenn sie das Volk über Gottes Wort belehren.

DER Herr aber redete mit Aaron und sprach: Du und deine Söhne mit dir sollen keinen Wein noch starkes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbet. Das sei eine ewige Ordnung für eure Geschlechter, damit ihr unterscheiden könnet zwischen heilig und gemein, zwischen unrein und rein, und damit ihr die Kinder Israel alle Rechte lehret, die der Herr zu ihnen durch Mose geredet hat. (3. Mose 10:8-11)

Ich habe euch vierzig Jahre lang in der Wüste geführt. Eure Kleider sind an euch nicht zerlumpt und dein Schuh ist an deinem Fuß nicht zerrissen. Ihr habt kein Brot gegessen und weder Wein noch starkes Getränk getrunken, auf dass ihr erfahret, dass ich der Herr, euer Gott, bin. (5. Mose 29:5-6)

Nur der übermäßige Verzehr von Alkohol wird in der Bibel verboten

Grundsätzlich verbietet die Bibel den Verzehr von Alkohol nicht. Jesus und seine Jünger haben auch Alkohol in Form von Wein getrunken (vgl. Matthäus 26:26-29). Und Jesus wirkte sogar sein erstes Wunder, indem er Wasser zu Wein verwandelte (vgl. Johannes 2:1-11).

Dennoch warnt die Bibel ausdrücklich vor dem übermäßigen Verzehr von Alkohol und Trunkenheit. Aus einigen Stellen geht hervor, dass Trunkenheit im Gegensatz zum Guten steht.

Geselle dich nicht zu den Weinsäufern. (Sprüche 23:20)

Nun soll aber ein Aufseher untadelig sein, eines Weibes Mann, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfrei, lehrtüchtig; kein Trinker, kein Raufbold, sondern gelinde. (1. Timotheus 3:2-3)

Gleicherweise sollen auch die Diakonen ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weingenuß ergeben, nicht gewinnsüchtig. (1. Timotheus 3:8)

Ebenfalls lehre, dass alte Frauen sich benehmen, wie es Heiligen geziemt, dass sie nicht verleumderisch seien, nicht vielem Weingenuß frönen, sondern Lehrerinnen des Guten seien. (Titus 2:3)

Im 1. Korinther Brief heißt es sogar, dass Vieltrinker das Reich Gottes nicht betreten werden:

Wisset ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht ererben werden? Irret euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes ererben. (1. Korinther 6:9-10)

Zusammenfassung

Die Bibel sagt also, dass der übermäßige Verzehr von Alkohol verboten ist und dass niemand, der viel trinkt, das Königreich Gottes betreten wird. Verboten wird mäßiger Gebrauch allerdings nicht. Da aber nirgends steht, ab wann man zu viel Alkohol getrunken hat, sollte man auf den Verzehr von Alkohol verzichten oder den Konsum auf das geringste Maß reduzieren. Die Sorge, vielleicht etwas zu viel zu trinken, sollte dabei bestenfalls im Vordergrund stehen. Überschritten ist die Grenze dann, wenn der Alkohol das Urteilsvermögen oder die Selbstkontrolle beeinträchtigt.

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Was sagt die Bibel über Geld? Sind wir zu gierig? https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-geld/ https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-geld/#respond Mon, 16 Jul 2018 12:59:37 +0000 http://www.faithcatcher.de/?p=2101 Geld, Geld, Geld. Überall geht es nur um Geld. Mir ist im Gespräch mit anderen Menschen oft aufgefallen, dass sie selbst wenn sie nicht an Gott glauben, wissen was richtig und was falsch ist. Nur macht ihre Gier es ihnen … Weiterlesen

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Geld, Geld, Geld. Überall geht es nur um Geld. Mir ist im Gespräch mit anderen Menschen oft aufgefallen, dass sie selbst wenn sie nicht an Gott glauben, wissen was richtig und was falsch ist. Nur macht ihre Gier es ihnen deutlich schwer, dieses Wissen in die Tat umzusetzen. Denn sie selbst sind sich zu wichtig und all ihre Hoffnung und Sicherheit beruht allein auf ihrem Geld. Aber gerade dieses selbstbezogene Verhalten ist es, dass die Menschen von Gott trennt und ihnen den Eintritt in das Königreich Gottes verwehrt. Die Nächstenliebe hingegen öffnet uns die Tür.

Der Wandel sei ohne Geiz! Begnüget euch mit dem Vorhandenen! Denn er selbst hat gesagt: “Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!” (Hebräer 13:5)

Die Gier nach irdischem Besitz trennt uns von Gott

Gottes Königreich ist ein Geistliches und die Gier nach Geld und materiellen Besitztümern hat dort keinen Platz. Um in Gottes Reich gelangen zu können, ist es absolut notwendig sich von der Gier nach irdischen Besitztümern loszusagen und allein den geistigen Dingen Geltung zu verschaffen. In der Bibel steht:

Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will. (Matthäus 5:42)

Überall habe ich euch gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen und der Worte des Herrn Jesus eingedenk sein müsse, da er selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen! (Apostelgeschichte 20:35)

Als Jesus einem Mann begegnete, der sich an alle Gebote Gottes hielt, fragte dieser, was er außerdem tun könne, um in Gottes Reich zu gelangen. Da sagte Jesus ihm, dass er nur alle Besitztümer aufgeben müsse, um das Königreich Gottes zu erben. Denn die Gier hält uns auch davon ab auf Gott zu vertrauen. Aber gerade Ihn müssen wir an erste Stelle setzen, um in Sein Reich zu gelangen.

Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib es Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach! Als aber der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch, ein Reicher hat es schwer in das Himmelreich einzugehen!

(Markus 10:21-23)

Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden. (Matthäus 6:33)

Gottes Wort ist die beste Versicherung

Wir sollten nicht unseren Blick auf Geld und materielle Dinge richten, um unser Leben abzusichern. Denn irdischer Besitz ist vergänglich und keineswegs eine wirkliche Absicherung. Die Bibel lehrt, dass allein die Schätze, die wir in Gottes Königreich anhäufen, eine verlässliche Versicherung sind, die auch bestehen bleibt.

Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? (Matthäus 6:25-27)

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein. (Matthäus 6:19-21)

Jesus lehrte seine Jünger selbstlos zu sein

Als Jesus seine Jünger losschickte um das Wort Gottes zu verbreiten, nahmen sie nicht mehr mit, als die Kleidung, die sie trugen. So haben sie gezeigt, dass sie jeden Tag aufs Neue auf Gott vertraut und somit ihren Glauben gestärkt haben. Genau das müssen auch wir jeden Tag tun. Es ist wichtig, dass wir unseren Glauben an Gott jeden Tag aufs Neue bestätigen, indem wir unser ganzes Vertrauen auf Ihn setzen und nach seinem Wort handeln.

Geht aber hin, predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es! Nehmt weder Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel, keine Tasche auf den Weg, auch nicht zwei Gewänder, weder Schuhe noch Stäbe; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert. (Matthäus 10:7-10)

Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage! (Matthäus 6:34)

Aber nicht nur bei materiellen Dingen ist Selbstaufopferung wichtig, auch wenn es um unseren Stolz geht, lehrt Jesus uns nachzugeben und nicht daran festzuhalten.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge und Zahn um Zahn!“ Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deinen rechten Backen schlägt, so biete ihm auch den andern dar; und wer mit dir rechten und deinen Rock nehmen will, dem laß auch den Mantel; und wenn dich jemand eine Meile weit zu gehen nötigt, so gehe mit ihm zwei. Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der von dir borgen will. (Matthäus 5:38-42)

Das Vertrauen auf Gott als Basis der Selbstlosigkeit wurde auch schon im Alten Testament gelehrt

Aber nicht erst mit Jesus haben wir die Lehre der Selbstlosigkeit erhalten, bereits in den 10 Geboten der Bibel heißt es:

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses! Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Frau, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! (2. Mose 20:17)

Schon zu der Zeit, als die Israeliten auf der Suche nach dem gelobten Land durch die Wüste wanderten, lehrte Gott sie nichts anderes. Als Er ihnen das Brot vom Himmel gab, gebot Er ihnen, nur genug für einen Tag aufzusammeln, mit dem Sinn ihr Vertrauen in Gott zu stärken und ihre Habgier zu senken. Auch gebot Er ihnen den Zehnten der Erträge ihrer Ernte den Priestern zu überlassen, die Gott dienten. Das zeigt, dass die Menschen, die Gott folgen, für einander sorgen sollen und sich nicht allein auf sich selbst konzentrieren dürfen. Denn selbst wenn niemand für sie sorgt, so tut es Gott.

Das ist aber der Befehl, welchen der Herr gegeben hat: Ein jeder sammle davon, soviel er essen mag, einen Gomer für den Kopf, nach der Zahl eurer Seelen; ein jeder nehme für die, die in seiner Hütte sind. (2. Mose 16:16)

Und Mose sprach zu ihnen: Niemand lasse etwas davon übrigbleiben bis zum andern Morgen! (2. Mose 16:19)

Alle Zehnten des Landes, sowohl von der Saat des Landes als auch von den Früchten der Bäume, gehören dem Herrn und sollen dem Herrn heilig sein. (3. Mose 27:30)

Unzählige Male hat Gott den Menschen bewiesen, dass Er nur das Beste für sie möchte. Doch sind die Wege, die unser Vater für uns brereit hält, oft mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Und so gilt es das Vertrauen in Ihn und seine Liebe zu setzen.

Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen; denn du bist mein Gott, dein guter Geist führe mich auf richtiger Bahn! (Psalm 143:10)

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. (Jeremia 29:11)

Selbstlosigkeit hat ihren Ursprung in der Nächstenliebe

Die Selbstlosigkeit hat ihren Ursprung in der Liebe und genau das ist das erste und wichtigste Gebot. Denn ohne die Liebe ist der Weg in Gottes Königreich verschlossen.

Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit aller deiner Kraft! (5. Mose 6:5)

Jesus sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.“ Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich:„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22:37-40)

Die nachfolgende Bibelstelle zeigt uns, wie wichtig und unerlässlich es ist absolut frei von jeglichem Egoismus zu sein. Die Freude anderer Personen sollte uns so viel mehr bedeuten, als unser eigenes Wohlergehen. Es ist wichtig, dass wir unseren Mitmenschen Gottes Liebe uns Barmherzigkeit vermitteln, damit auch diese erkennen, wie großzügig und unverkennbar gütig Gott ist. Und dass die Liebe, die Er als Grundstein für das Zusammenleben zwischen den Menschen geschaffen hat, für ein glückliches Leben unerlässlich ist.

Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts empfangen, es sei ihm denn vom Himmel gegeben. Ihr selbst bezeuget mir, dass ich gesagt habe: Nicht ich bin der Christus, sondern ich bin vor ihm hergesandt. Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dasteht und ihn hört, freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt. (Johannes 3:27-29)

Die frühchristlichen Gemeinden teilten ihre Besitztümer selbstlos untereinander auf

Die frühen Christen waren das beste Beispiel für den selbstlosen Lebensstil, den Gott für uns vorgesehen hat. Liebevoll und ohne Anspruch auf eigene Besitztümer teilten sie ihr Geld und ihre Güter nach Nöten unter einander auf. Auf diese Weise erfüllten sie das Wort, das Jesus ihnen geboten hatte und auch jenes, das Gott ihnen bereits zuvor gegeben hatte. Denn ihre Liebe und ihr Vertrauen zu Gott sicherte ihnen bereits in diesem Leben und auch im Leben danach ein Vielfaches der Dinge, die sie aufgegeben hatten, um Jesus nachzufolgen.

Die Güter und Habe verkauften sie und verteilten sie unter alle, je nachdem einer es bedurfte. Und täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens, lobten Gott und hatten Gunst bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich solche, die gerettet wurden, zur Gemeinde hinzu. (Apostelgeschichte 2:45-47)

Da sprach Petrus: Siehe, wir haben das Unsrige verlassen und sind dir nachgefolgt! Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Weib oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlassen hat um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfältig wieder empfinge in dieser Zeit und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben! (Lukas 18:28-30)

Genau diese Lebensweise sieht Gott auch jetzt noch für die Menschen vor. Die Menschen leben nach dem Motto, wenn ich mich nicht für mich interessiere, dann tut es niemand. Doch anstatt sich an Gott zu wenden und das wahre und erfüllte Leben zu suchen, klammern sie sich an Besitztümer. Ja, es ist sogar so, dass ihrer Besitztümer ihnen wichtiger sind als die, die sie als ihre liebsten und engsten Freunde bezeichen.

Gefällt ihnen ein Feld, so rauben sie es, und wollen sie ein Haus haben, so nehmen sie es weg; sie vergewaltigen den Besitzer samt seinem Hause, den Mann samt seinem Erbteil. Darum spricht der Herr also: Siehe, ich nehme mir Böses vor wider dieses Geschlecht, daraus ihr eure Hälse nicht ziehen könnt, und ihr werdet nicht mehr so hoch erhaben einhergehen; denn die Zeit wird böse sein. (Micha 2:2-3)

Die Gier nach Geld macht nicht satt. Die wahre Nahrung ist geistig!

Dabei lässt sich das, was die Menschen tatsächlich benötigen und auch suchen viel mehr durch geistige Nahrung beschreiben. Denn es ist die Natur des Menschen in allem einen Sinn zu suchen. Dieser ist aber nur in Gott und seinem Wort zu finden. Die Güter, denen sie so viel zusprechen, stillen ihren Hunger und auch ihren Durst nach der wahren Nahrung nicht. Jesus sagt in der Bibel:

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt wie die Schrift sagt -, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.  (Johannes 7:37-38)

Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe. (Johannes 4:34)

Junge Löwen leiden Not und Hunger; aber die den Herrn suchen, müssen nichts Gutes entbehren. (Psalm 34:11)

Wer Geld liebt, wird des Geldes nimmer satt, und wer Reichtum liebt, bekommt nie genug. Auch das ist eitel! (Prediger 5:9)

Die Bibel sagt, selbstlos zu sein bedeutet im Geiste zu wandeln

Auch Paulus schrieb darüber, dass wir im Geiste wandeln sollen. Denn die materielle Welt und das physische Leben auf der Erde stehen unter der Herrschaft des Bösen und damit im direkten Gegensatz zu Gottes Königreich. Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, dass wir unseren irdischen Sorgen und Bedürfnissen keine Wichtigkeit zusprechen, sondern allein durch Gott unseren Frieden ersuchen. Die Früchte des Geistes sind die wahren Schätze, die unseren Frieden sichern.

Denn die nach dem Fleische leben, sinnen auf das, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste leben, auf das, was des Geistes ist. Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Friede, darum, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, sie kann es auch nicht. Die aber im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen. (Römer 8:5-8)

Geld schenkt keinen Frieden

Geld ist nur ein Mittel, um uns in Ketten zu legen, denn all unsere Energie und unser Leben verschwenden wir mit der Beschaffung und Anhäufung sämtlicher wertloser Papierscheine, durch die wir doch keinen Frieden erlangen. Wirkliche Freiheit erreichen wir erst durch Selbstlosigkeit, wenn wir uns aus den Ketten des Egoismus und der Gier befreien.

Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. (Matthäus 6:24)

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz errege sich nicht und verzage nicht! (Johannes 14:27)

So gebt nun acht, dass ihr tuet, wie der Herr, euer Gott, euch geboten hat, und weichet nicht, weder zur Rechten noch zur Linken, sondern wandelt in allen Wegen, die euch der Herr, euer Gott, geboten hat, dass ihr leben möget, und dass es euch wohl gehe, und ihr lange lebet im Lande, das ihr einnehmen werdet! (5. Mose 5:32-33)

Wir müssen mit dem zufrieden sein was wir haben, auch wenn das bedeutet in ärmlichen Verhältnissen zu leben, denn ein Leben mit Gott ist ein Leben in größtem Reichtum. Wenn wir zu sehr mit uns selbst und unserem eigenen Wohlergehen beschäftigt sind, wie finden wir dann noch Zeit um auf Gott und Seinen Willen zu schauen? Das ist auch einer der Gründe, warum Gott uns den Sabbat geboten hat.

Nicht Mangels halber sage ich das; denn ich habe gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in welcher ich mich befinde. Ich verstehe mich so gut aufs Armsein wie aufs Reichsein; ich bin in allem und für alles geübt, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht. (Philipper 4:11-13)

Mehr zu diesem Thema findet ihr hier: Ist der Sabbat noch gültig? Sollten Christen den Sabbat halten?

Schlusswort

Ich wünschte, statt nur von dem zu schreiben, was wir tun müssen, um Gottes Willen zu erfüllen, könnte ich das Gefühl der Wärme und Zufriedenheit weitergeben, dass es mit sich bringt, wenn man sich von der Gier nach Geld getrennt hat. Denn es gibt nichts auf der Welt das erstrebenswerter wäre als die selbstlose Liebe. Kein Reichtum und kein Besitz dieser Erde kann uns das schenken, was Gott uns in jeder Sekunde unseres Lebens bereit ist zu geben. Und auch wir sollten bereit sein selbstlos zu sein und unser Leben für die Liebe und den Willen des Vaters aufzuopfern.

Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse? Denn es wird geschehen, dass des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln; und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken. (Matthäus 16:25-27)

Das aber bedenket: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! (2. Korinther 9:6-7)

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Was sagt die Bibel über Ehebruch? Ab wann ist man untreu? https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-ehebruch/ https://www.faithcatcher.de/was-sagt-die-bibel-ueber-ehebruch/#respond Mon, 09 Jul 2018 17:00:05 +0000 http://www.faithcatcher.de/?p=2070 Jedem Menschen sollte eigentlich bewusst sein, dass Ehebruch eine Sünde gegen Gott und seine Gebote ist: Du sollst nicht ehebrechen! (2. Mose 20:14). Allerdings ist Ehebruch heutzutage eher die Norm als die Ausnahme. Und das Problem sind dabei nicht die … Weiterlesen

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Jedem Menschen sollte eigentlich bewusst sein, dass Ehebruch eine Sünde gegen Gott und seine Gebote ist: Du sollst nicht ehebrechen! (2. Mose 20:14). Allerdings ist Ehebruch heutzutage eher die Norm als die Ausnahme. Und das Problem sind dabei nicht die Ehepartner, sondern das von Anfang an gelehrte Verständnis von Ehe. Es fängt schon damit an, dass das Wort Gottes das Wort Beziehung gar nicht kennt. Jedoch ist es heute ganz normal, dass man schon im Kindesalter anfängt „Beziehungen“ zu führen. Diese Praxis hat schwerwiegende Folgen für die Fähigkeit überhaupt treu sein zu können.

Die Ehe ist von allen in Ehren zu halten und das Ehebett unbefleckt; denn Hurer und Ehebrecher wird Gott richten! (Hebräer 13:4)

Wie wird eine Ehe geschlossen?

Zuallererst, bevor wir überhaupt über Ehebruch sprechen wollen, müssen wir erst einmal klar stellen, wie eine Ehe geschlossen wird. Der Begriff Ehe bedeutet für viele eine Hochzeit geführt zu haben, bei der man sich entweder standesamtlich oder kirchlich das Versprechen gibt, das Leben mit einander zu verbringen. Tatsächlich ist aber eine Ehe ein Versprechen an Gott, das durch den Akt des Geschlechtsverkehrs vollzogen wird:

Darum wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, dass sie zu einem Fleische werden. (1. Mose 2:24)

Wenn ein Mann eine Jungfrau überredet, die noch unverlobt ist, und bei ihr liegt, so soll er sie sich durch Bezahlung des Kaufpreises zur Ehefrau nehmen. (2. Mose 22:16)

Wenn jemand eine Jungfrau antrifft, die noch nicht verlobt ist, und sie ergreift und bei ihr liegt und sie ertappt werden, so soll der Mann, der bei der Tochter gelegen, ihrem Vater fünfzig Schekel geben, und er soll sie zum Weibe haben, weil er sie geschwächt hat; er kann sie nicht verstoßen sein Leben lang. (5. Mose 22:28-29)

So besteht also schon ein großes Missverständnis darüber, wo die Ehe anfängt. Denn die meisten Menschen heutzutage begehen schon Ehebruch bevor sie überhaupt wissen, dass sie einen Bund mit Gott eingegangen sind.

Weil der Herr Zeuge war zwischen dir und der Frau deiner Jugend,
welcher du nun untreu geworden bist,
obschon sie deine Gefährtin und die Frau deines Bundes ist!
Und hat er sie nicht eins gemacht und geistesverwandt mit ihm?
Und wonach soll das eine trachten?
Nach göttlichem Samen!
So hütet euch denn in eurem Geiste,
und niemand werde dem Weibe seiner Jugend untreu!
Denn ich hasse die Ehescheidung,
spricht der Herr, der Gott Israels,
und dass man sein Kleid mit Frevel zudeckt,
spricht der Herr der Heerscharen;
darum hütet euch in eurem Geist
und seid nicht treulos!

(Maleachi 2:14-16)

Ab wann hat man Ehebruch begangen?

Treue hat viele Definitionen und ich habe schon viele Menschen sagen hören, dass sie treu wären, während sie abscheuliche Dinge taten, die Gott überhaupt nicht gerne sieht. Aber wie definiert Gott Treue und wann hat man laut Bibel Ehebruch begangen?

Lass dich nicht gelüsten deines Nächsten Frau, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Ochsen, noch seines Esels, noch alles dessen, was dein Nächster hat! (2. Mose 20:17)

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen!“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. (Matthäus 5:27-28)

Laut Jesus Worten ist also schon das falsche Schauen nach einer Frau Ehebruch und somit eine Sünde gegen Gott und eines der 10 Gebote, die den Grundsatz für den Glauben an Gott darstellen.

Unzucht gibt es auch außerhalb der Ehe

Aber auch unverheiratete Menschen sollten nicht nach anderen Menschen lüsten. Denn Perversität ist eine Sünde des Fleisches und gegen Gott. Wer mit Gott geht, lebt nicht länger in der Sünde und ist seinem Fleisch nicht mehr untertan.

Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet; dass jeder von euch wisse, sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehre zu besitzen, nicht mit leidenschaftlicher Gier wie die Heiden, die Gott nicht kennen. (1. Thessalonicher 4:3-5)

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Hass, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, dass, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. (Galater 5:19-21)

Da nun Christus am Fleische gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung; denn wer am Fleische gelitten hat, der hat mit den Sünden abgeschlossen, um die noch verbleibende Zeit im Fleische nicht mehr den Lüsten der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben. Denn es ist genug, dass ihr die vergangene Zeit des Lebens nach heidnischem Willen zugebracht habt, indem ihr euch gehen ließet in Ausschweifungen, Lüsten, Trunksucht, Schmausereien, Zechgelagen und unerlaubtem Götzendienst. Das befremdet sie, dass ihr nicht mitlaufet in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist zu richten die Lebendigen und die Toten. Denn dazu ist auch Toten das Evangelium verkündigt worden, dass sie gerichtet werden als Menschen am Fleisch, aber Gott gemäß leben im Geist. (1. Petrus 4:1-6)

Aber auch das Flirten, Singelbörsen und das gegenseitige Komplimente machen gelten als weltlich und damit sündhaft vor Gott. Allein die Person, die von Gott zum Ehepartner erwählt wurde, darf in dieser Hinsicht umworben werden:

Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und das hoffärtige Leben, kommt nicht vom Vater her, sondern von der Welt. (1. Johannes 2:16)

Wer ein zweites mal heiratet, begeht Ehebruch

Scheidungen gelten heutzutage als völlig normal. Dabei kann man der Bibel sehr leicht entnehmen, dass Gott nicht will, dass man heiratet und sich wieder scheiden lässt.

Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht scheide von dem Manne; wäre sie aber schon geschieden, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Manne. Der Mann aber soll die Frau nicht verstoßen. (1. Korinther 7:10-11)

Und es folgte ihm eine große Volksmenge nach, und er heilte sie dort. Da traten die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, aus irgend einem Grund eine Frau zu entlassen? Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der sie geschaffen hat [die Menschen] am Anfang als Mann und Frau erschuf und sprach: „Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhangen; und die zwei werden ein Fleisch sein“? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. (Matthäus19:2-6)

Es ist auch gesagt: „Wer sich von seiner Frau scheidet, der gebe ihr einen Scheidebrief.“ Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, ausgenommen wegen Unzucht, der macht, dass sie die Ehe bricht. Und wer eine Geschiedene zur Ehe nimmt, der bricht die Ehe. (Matthäus 5:31-32)

Jesus sagt hiermit also nicht nur, dass man sich nicht scheiden lassen darf, sondern auch, dass jemand, der eine geschiedene Frau oder einen geschiedenen Mann heiratet (Definition siehe oben), Ehebruch begeht und seinen Gegenüber zum Ehebruch verleitet.

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Spricht Gott zu den Menschen? Kann man von Gott hören? https://www.faithcatcher.de/kann-man-von-gott-hoeren/ https://www.faithcatcher.de/kann-man-von-gott-hoeren/#comments Wed, 23 May 2018 17:00:27 +0000 http://faithcatcher.de/?p=28 Die Bibel berichtet von Menschen, die von Gott hören Jeder, der schon einmal die Bibel gelesen hat oder Geschichten daraus kennt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit festgestellt haben, dass Gott zu den Menschen spricht. Viele Menschen werden vielleicht glauben, dass Gott … Weiterlesen

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Die Bibel berichtet von Menschen, die von Gott hören

Jeder, der schon einmal die Bibel gelesen hat oder Geschichten daraus kennt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit festgestellt haben, dass Gott zu den Menschen spricht. Viele Menschen werden vielleicht glauben, dass Gott nur zu großen Persönlichkeiten gesprochen hat, wie zum Beispiel Jesus. Aber das stimmt nicht: auch Jesus Jünger konnten von Gott hören, wie unter anderem dieser Paragraph belegt:

Da spricht er zu ihnen: »Ihr aber, für wen haltet ihr mich?« Da antwortete Simon Petrus und sprach: »Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!« Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: »Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!«  (Matthäus 16:15-17)

Die Bibel handelt von Menschen, die auf Gottes Stimme gehört haben und seinem Willen gefolgt sind. Jedoch ist nicht jeder von dem Wahrheitsgehalt der Bibel überzeugt, da dort Dinge beschrieben werden, die man heutzutage nicht erlebt. Das ist auch kein Wunder: denn heutzutage ist kaum noch jemand dazu bereit Gott zu folgen. Aber spätestens wenn du selbst anfängst Gott zu folgen, wirst du feststellen, dass die Geschichten der Bibel der Wahrheit entsprechen. Denn dann wirst du feststellen, dass du ähnliches erleben wirst.

Die Menschen haben aufgehört von Gott zu hören

Gott spricht nach wie vor zu seinen Kindern. Deshalb ist also auch noch heute sehr wohl möglich von Gott zu hören. Denn Gott hat seinen Kindern niemals den Rücken gekehrt. Es sind vielmehr die Menschen und ihre falschen Lehren, die dafür gesorgt haben, dass ein großer Teil der Menschheit sich von Gott abgewandt hat und deswegen kaum noch jemand von Gott hören kann. Heutzutage weiß kaum noch jemand, dass Gott tatsächlich zu den Menschen sprechen kann oder zumindest glaubt so gut wie niemand mehr daran. Und auch die zahlreichen, verschiedenen christlichen Gemeinden ändern daran nichts. Leider lehrt heute kaum noch jemand die wahre Lehre Jesu, die eindeutig besagt, dass Gott zu seinen Kindern spricht. Und nicht nur das: Jesus lehrt vor allem auch, dass man auf Gott hören und seinen Willen befolgen soll.

Wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes. (Johannes 8:47)

Meine Schafe hören auf mich. Ich kenne sie und sie folgen mir. (Johannes 10:27)

Nicht jeder, der zu mir sagt: »Herr, Herr«, wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. (Matthäus 7:21)

Tatsächlich ist es doch sehr nahe liegend, dass Gott – unser Schöpfer und Vater im Himmel – mit seinen Kindern in Verbindung stehen möchte und ihnen den rechten Pfad weisen will. Er hat uns schließlich erschaffen und möchte uns vor den Gefahren, die in dieser Welt lauern, bewahren und dafür sorgen, dass wir ein erfülltes und sicheres Leben unter seiner Obhut führen können.

Woher weiß man wann Gott spricht?

Jetzt fragen sich vielleicht einige, warum sie Gott denn nicht hören können. Das kann mehrere Gründe haben: wenn man nicht weiß, dass Gott spricht und auch nie daran geglaubt hat, dann stoßen Gottes Worte meist auf taube Ohren. Hinzu kommt, dass man erst einmal eine gute Beziehung zu Gott aufbauen muss, um Ihn klar und deutlich hören zu können. Wer sich nie mit Gott beschäftigt, braucht sich auch nicht wundern, wenn er nicht von Gott hören kann.

Nichtsdestotrotz gibt es mit Sicherheit den einen oder den anderen, der schon einmal von Gott gehört hat, ohne wirklich zu wissen, dass es Gott war. Ein Beispiel: Du wolltest ursprünglich im Sommer nach Indonesien fliegen, um dort Urlaub zu machen. Doch als du den Flug und das Hotel buchen wolltest, hattest du ein starkes Gefühl dies besser sein zu lassen, ohne zu wissen warum. Am Ende bist du also doch nicht dorthin geflogen und hast später in den Nachrichten gehört, dass genau zu dem Zeitraum, als du eigentlich deinen Urlaub machen wolltest, ein gewaltiger Tsunami das Land heimgesucht hat. Wie durch ein Wunder wurdest du jedoch vor dieser Katastrophe bewahrt.

In genau solchen Fällen kann es sehr gut sein, dass Gott zu dir gesprochen hat. Er wollte dir durch deine Gefühle mitteilen, dass du dein Vorhaben besser sein lassen solltest. Natürlich zu deinen Gunsten: denn Gott will nur das beste für seine Kinder. Einige Menschen ignorieren derartige Gefühle einfach und denken, dass es Blödsinn sei, auf sie zu hören. Andere wiederum hören auf sie und merken mit der Zeit, dass diese Gefühle absolut kein Zufall sein können und dass es tatsächlich immer das beste ist auf sie zu hören. Das zeigt, dass eine Verbindung zwischen Schöpfer und Schöpfung, zwischen Vater und Kind, besteht. Wie weit diese jedoch ausgeprägt ist, bestimmen wir selbst. Es liegt also an uns, wie gut wir von Gott hören können.

Gott spricht auf verschiedene Arten

Es gibt viele verschiedene Arten, auf denen Gott zu uns spricht. Hierbei ist es von großer Bedeutung, dass wir auf unseren Geist hören. Von Gott zu hören muss nicht unbedingt bedeuten, dass man Gottes Stimme klar und deutlich vernehmen kann, sondern dass man Gott und seinen Willen kennt und dementsprechend handelt. Tatsächlich kennt Gott viele Wege zu seinen Kindern zu sprechen: Er kann laut zu uns sprechen, uns Gedanken eingeben, uns durch unser Gefühl leiten, sich uns in unseren Träumen offenbaren, durch andere Menschen zu uns sprechen oder andere Wege finden, uns seinen Willen zu offenbaren.

Aber eins sollte man bei all dem nicht vergessen: egal wann Gott zu uns spricht, es ist immer eindeutig und unverkennbar. An Zufälle zu glauben oder Dingen zu folgen, von den man nicht wirklich weiß woher sie kommen, bedeutet nicht von Gott zu hören.

 

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Ist Heiligenverehrung biblisch? Darf man Maria anbeten? https://www.faithcatcher.de/ist-heiligenverehrung-biblisch/ https://www.faithcatcher.de/ist-heiligenverehrung-biblisch/#respond Sun, 11 Mar 2018 21:00:26 +0000 http://faithcatcher.de/?p=823 Die Katholische Kirche betet nicht nur Jesus als Gott, sondern auch seine Mutter an. Das tut sie mit der Begründung, dass sie ohne Sünde sei und Jesus zur Welt gebracht hat. Dabei steht weder in der Bibel noch in irgendeiner … Weiterlesen

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Die Katholische Kirche betet nicht nur Jesus als Gott, sondern auch seine Mutter an. Das tut sie mit der Begründung, dass sie ohne Sünde sei und Jesus zur Welt gebracht hat. Dabei steht weder in der Bibel noch in irgendeiner anderen heiligen Schrift, dass Maria ohne Sünde war. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Bibel die Heiligenverehrung in keiner Weise erwähnt, ja sogar ausdrücklich verbietet, überhaupt irgendwen, als nur den einen wahren Gott anzubeten. Der Titel “heilige Mutter Gottes” ist eine Aussage die nicht unbiblischer und verwerflicher sein könnte.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Mach dir überhaupt kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht. (2. Mose 20:3-5)

Mehr zum Thema, warum Maria nicht die Mutter Gottes ist, findet ihr hier.

Gott belohnt Loyalität

Im Buch Daniel bekommen wir einen guten Eindruck davon, wie ernst wir Gottes Gebote nehmen sollten. Mit völliger Richtigkeit. Denn das Wunder Gottes, dass die Männer nicht verbrennen lassen hat, bestätigte, dass ihre gesetzestreue von Gott hoch geachtet wurde. Sie weigerten sich die Statue des babylonischen Königs Nebuchadnezzar anzubeten und wurden dafür mit einem Wunder von Gott und ihrem Leben belohnt.

Unser Gott, dem wir gehorchen, kann uns zwar aus dem glühenden Ofen und aus deiner Gewalt retten; aber auch wenn Er das nicht tut: Deinen Gott werden wir niemals verehren und das goldene Standbild, das du errichtet hast, werden wir nicht anbeten. (Daniel 3:17-18)

Woher kommt die Heiligenverehrung der katholischen Kirche?

Der Brauch der Heiligenverehrung entstand bereits im Kinderbett der Katholischen Kirche. Als der Christentum zur Staatsreligion Roms erklärt wurde, hatten die Römer bereits ihre eigene Religion, in der sie Sonne, Mond und Sterne als Gottheiten verehrten. Viele Römer war die Umstellung auf einen einzigen Gott ein zu großer Umstand, der mit Veränderungen ihrer Tradition einher ging. Weshalb sie sich kurzerhand entschieden, Personen des Evangeliums wie Maria für göttlich zu erklären und ihre Gottheiten durch diese zu ersetzen.

Seit jeher hat sich diesbezüglich nichts geändert. Hunderte von Menschen wurden über die Jahrhunderte hinweg heilig gesprochen. Und das nicht nur auf Grund ihrer Taten: es war auch durchaus möglich als heilig erklärt zu werden, wenn man genug Geld an die Kirche gezahlt hat. Bis heute verehrt die Katholische Kirche Schutzheilige und betet sie sogar an. Mittlerweile geht die Anzahl der Heiligen und Seligen schon über die 6000 hinaus.

Katholiken bitten Maria sogar um Fürbitte oder Fürsprache. Dabei lässt diese Praxis nicht mit der Bibel stützen. Auch Aussagen wie “heiliger Vater” gelten als Sünde, zumal das Papstum keinerlei biblische Erwähnung findet. Sehet hier.

Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. (Matthäus 23:9)

Wir sollen niemanden anbeten außer Gott

Natürlich ist die Heiligenverehrung gegen alles, was Gott sich von seinen Kindern wünscht. Die Heiligenverehrung ist lediglich ein Überbleibsel von heidnischen Traditionen. Denn auch die Babylonier verehrten mehrere Götter. Unter anderem auch ihren Hauptgott Baal, der in der Bibel als Synonym für den Abfall von Gott immer wieder genannt wird.

Eure Priester haben sich nicht für mich interessiert, die Richter kannten mich überhaupt nicht! Die Führer des Volkes wollten nichts mehr mit mir zu tun haben, und die Propheten haben im Namen Baals geweissagt und sind Göttern nachgelaufen, die nicht in der Lage sind zu helfen. (Jeremiah 2:8)

Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren! Fertige dir keine Götzenstatue an, auch kein Abbild von irgendetwas am Himmel, auf der Erde oder im Meer. Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar! Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich dulde keinen neben mir! (2. Mose 20:3-5)

Von Anfang an hat Gott seinen Kindern geboten, dass sie niemand anderen als Ihn anbeten sollen. Selbst nach Tausenden von Jahren begreifen die Menschen es immer noch nicht: Heiligenverehrung wird niemanden erretten. Verstorbene Menschen anzubeten wird ihre Seelen nicht erlösen. Niemand außer Gott kann ihr Leben wahrhaftig verändern.

 

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Müssen Christen den Sabbat halten? Ist der Sabbat noch gültig? https://www.faithcatcher.de/muessen-christen-den-sabbat-halten/ https://www.faithcatcher.de/muessen-christen-den-sabbat-halten/#respond Fri, 12 Jan 2018 14:30:04 +0000 http://www.faithcatcher.de/?p=1825 In den 10 Geboten heißt es, dass wir den Sabbat heilig halten und Gott an diesem Tag gedenken sollen. Während konventionelle Christen eher weniger vom Sabbat zu halten scheinen, sind andere Nachfolger Jesu, die sich mehr auf ihre jüdischen Wurzeln … Weiterlesen

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In den 10 Geboten heißt es, dass wir den Sabbat heilig halten und Gott an diesem Tag gedenken sollen. Während konventionelle Christen eher weniger vom Sabbat zu halten scheinen, sind andere Nachfolger Jesu, die sich mehr auf ihre jüdischen Wurzeln berufen, total versessen auf den Sabbat. Aber nur die wenigsten scheinen zu begreifen, worum es beim Sabbat tatsächlich geht und weshalb Gott uns dieses Gebot überhaupt erst gegeben hat. Was hat es nun mit dem Sabbat auf sich? Sollten Christen den Sabbat halten oder nicht? Was hat Jesus uns über den Sabbat gelehrt und was finden wir dazu in der Bibel?

Entgegen der Annahme vieler Christen, wurde der Sabbat nicht aufgehoben, genauso wenig wie auch die anderen Gebote Gottes. Der Sabbat ist und bleibt heilig, weil Gott ihn den Menschen geboten hat. Allerdings hat sich die Ausführung des Sabbats mit dem Kommen von Jesus geändert. Denn ein jeder, der aus Gott geboren ist, ist Herr über den Sabbat und hält deshalb den Sabbat auch in der Regel. Weshalb das so ist, werde ich euch im folgenden Text an Hand der Bibel darlegen.

Für diejenigen unter euch, die nicht wissen was der Sabbat ist: Der Sabbat ist gleichzusetzen mit dem uns bekannten Samstag. Die Kirche feiert diesen Tag jedoch irrtümlicherweise sonntags. Denn im Jahre 321 verlegte Konstantin der Große den Tag vom Samstag auf den Sonntag, um den Einfluss jüdischer Religionsführer zu vermeiden und die römische Kirche klar von ihnen zu distanzieren. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sabbat)

Jesus wirft den Pharisäern vor Gottes Gebote verfälscht zu haben

Sicherlich ist den meisten bekannt, dass zu Jesus Lebzeiten viele der obersten Schriftgelehrten der Juden (Pharisäer) gegen Jesus und seine Lehren hetzten. Sie warfen ihm unter anderem vor, dass er angeblich den Sabbat nicht halten würde. Denn er hatte am Sabbat mehrfach Menschen geheilt. Und seine Jünger wurden dabei beobachtet, wie sie am Sabbat das Korn von den Ähren streiften, um davon zu essen. All diese Dinge waren laut streng jüdischer Tradition am Sabbat verboten. Deshalb waren viele der obersten Schriftgelehrten der Meinung, dass Jesus unmöglich von Gott kommen könne.

Und er ging wiederum in die Synagoge. Und es war dort ein Mensch, der hatte eine verdorrte Hand. Sie lauerten ihm auf, ob er ihn am Sabbat heilen würde, damit sie ihn verklagen könnten. Und er spricht zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf und tritt in die Mitte! Und er spricht zu ihnen: Darf man am Sabbat Gutes oder Böses tun, das Leben retten oder töten? Sie aber schwiegen. Und indem er sie ringsumher mit Zorn ansah, betrübt wegen der Verstocktheit ihres Herzens, spricht er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und seine Hand wurde wieder gesund wie die andere. Da gingen die Pharisäer hinaus und hielten alsbald mit den Herodianern Rat wider ihn, wie sie ihn umbringen könnten. (Markus 3:1-6)

Doch diese Schriftgelehrten hatten sich geirrt: Denn Jesus hatte keineswegs den Sabbat missachtet, noch hatte er Gottes Gebote ignoriert. Er hatte lediglich die Gebote der Menschen missachtet. Und das mit voller Absicht: Denn die Juden hatten neben Gottes Geboten noch 613 Gebote und Verbote aufgestellt. Diese waren zwar ursprünglich von Gottes Geboten abgeleitet worden, dennoch widersprachen sie ihnen teilweise auch. Sie hielten sich somit an viele Traditionen, die ihnen von Menschen überliefert wurden, die aber mit Gott und seinem Willen nichts mehr zu tun hatten. Und genau das wollte Jesus ihnen aufzeigen.

Jesus rief die Menschen dazu auf, das wahre Gesetz Gottes zu hüten und nicht an den Traditionen und Geboten festzuhalten, die ihnen lediglich von Menschen überliefert worden sind. Er lehrte die Menschen, dass Gott keine Interesse an derartigen sinnlosen Traditionen und Ritualen hat. Die Menschen sollten anfangen Gott mit ihrem Herzen zu ehren und nicht nur allein mit ihren Worten:

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Trefflich hat Jesaja von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht:

Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist ferne von mir; aber vergeblich verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, welche Gebote der Menschen sind.“

Ihr verlasset das Gebot Gottes und haltet die Überlieferung der Menschen fest, das Untertauchen von Krügen und Bechern, und viel anderes dergleichen tut ihr. Und er sprach zu ihnen: Wohl fein verwerfet ihr das Gebot Gottes, um eure Überlieferung festzuhalten. Denn Mose hat gesagt: „Ehre deinen Vater und deine Mutter“ und: „Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.“

Ihr aber sagt: Wenn jemand zum Vater oder zur Mutter spricht: „Korban“, das heißt zum Opfer ist vergabt, was dir von mir zugute kommen sollte, so muss er für seinen Vater oder seine Mutter nichts mehr tun. Also hebet ihr mit eurer Überlieferung, die ihr weitergegeben habt, das Wort Gottes auf; und dergleichen tut ihr viel. (Markus 7:6-13)

Jesus hatte jedoch lediglich die Gebote der Menschen außer Kraft gesetzt (z.B. dass man am Sabbat keine Matte tragen darf (vgl. Johannes 5:10-11)). An Gottes Gebote hat er sich aber immer gehalten und uns gelehrt es genauso so zu tun. Mehr zu diesem Thema findet ihr hier: Hat Jesus das Gesetz abgeschafft?

Wer jeden Tag Gottes Wort befolgt, hält auch den Sabbat

Wer neugeboren wurde und stets das tut, wozu der Geist Gottes ihn leitet, erfüllt Gottes Willen jeden Tag, auch am Sabbat. Sabbat zu halten bedeutet nämlich, zu tun, was der Vater tut. Ein solcher Mensch tut jeden Schritt in seinem Leben gemeinsam mit Gott und lebt mit Ihm in engster Gemeinschaft. Genauso hatte Jesus es uns vorgelebt. Denn in ihm wohnte der Geist Gottes in voller Fülle. Er hat selbst immer wieder bezeugt, dass er lediglich das tut, was er den Vater tun sieht und dass er alles in Seinem Auftrag tut:

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er selbst tut. (Johannes 5:19-20)

Ich kann nichts von mir selbst tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. (Johannes 5:30)

Damit aber die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe und also tue, wie mir der Vater befohlen hat, stehet auf und lasset uns von hinnen gehen! (Johannes 14:31)

Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, rede ich nicht von mir selbst, sondern der Vater, der in mir wohnt, tut die Werke. (Johannes 14:10)

Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubet mir nicht! Tue ich sie aber, so glaubet, wenn ihr auch mir nicht glaubet, doch den Werken, auf dass ihr erkennet und glaubet, dass der Vater in mir ist und ich im Vater. (Johannes 10:37-38)

Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis jetzt, und ich wirke auch. (Johannes 5:17)

Gott hatte Jesus aufgetragen am Sabbat Menschen zu heilen. Dadurch, dass Jesus Gott gehorcht hat, hat er den Sabbat gehalten. Denn er hat genau das getan, was Gott von ihm wollte.

„Der Sabbat ist um des Menschen willen, nicht der Mensch um des Sabbats willen“

Viele Juden gingen sogar so weit, dass sie meinten, es wäre verboten am Sabbat auch nur einen Finger krumm zu machen. Nachdem Jesus am Sabbat einen Kranken geheilt hatte, sagte er ihm, er solle seine Matte nehmen und fortgehen. Als die Pharisäer sahen, dass der Mann seine Matte trug, sagten sie ihm, dass das verboten sei:

Nun sprachen die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat; es ist dir nicht erlaubt, das Bett zu tragen! Er antwortete ihnen: Der mich gesund machte, sprach zu mir: Nimm dein Bett und wandle! (Johannes 5:10-11)

Spätestens an diesem Beispiel sollten wir erkenne, dass Gott überhaupt nicht daran interessiert ist, ob wir am Sabbat eine Matte tragen oder sonstige Kleinigkeiten erledigen. Das Einzige, was Gott wirklich interessiert, ist, ob wir mit unserem Herzen bei Ihm sind und ob wir seinen Willen befolgen oder nicht.

Und er sprach zu ihnen: Habt ihr niemals gelesen, was David tat, da er Mangel litt, als ihn und seine Begleiter hungerte, wie er in das Haus Gottes hineinging zur Zeit des Hohenpriesters Abjathar und die Schaubrote aß, die niemand essen darf als nur die Priester, und [wie er] auch denen davon gab, die bei ihm waren? Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, nicht der Mensch um des Sabbats willen. Also ist des Menschen Sohn auch Herr des Sabbats. (Markus 2:25-28)

Gott hat uns den Sabbat um unseretwillen gegeben. Und Jesus hat uns gelehrt, dass der Menschen Sohn Herr über den Sabbat ist. Somit ist jeder, der von Gottes Geist geboren wurde und Gottes Willen befolgt, ebenfalls Herr über den Sabbat. Denn Jesus ist der Erstgeborene unter den Menschenkindern und unser Vorbild. Gott hat uns den Sabbat nicht gegeben, damit wir uns diesem Tag beugen müssen. Vielmehr sollen wir den wahren Sinn hinter diesem Gebot erkennen und Gott dadurch näher kommen.

Wer da sagt, er bleibe in ihm, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist. (1. Johannes 2:6)

Und er ging von dort weiter und kam in ihre Synagoge. Und siehe, da war ein Mensch, der hatte die verdorrte Hand. Sie fragten ihn und sprachen: Darf man am Sabbat heilen? – damit sie ihn verklagen könnten. Er aber sprach zu ihnen: Welcher Mensch ist unter euch, der ein Schaf hat und, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht? Wieviel besser ist nun ein Mensch, als ein Schaf! Darum darf man am Sabbat wohl Gutes tun. Dann sprach er zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde gesund wie die andere. (Matthäus 12:9-13)

Gott gebot den Menschen den Sabbat zu halten, damit sie sich wenigstens an einem Tag mit Ihm beschäftigen würden

Natürlich wäre es Gott am liebsten, wenn die Menschen sich jeden Tag mit Ihm beschäftigen würden. Denn Er liebt seine Kinder sehr und möchte möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen. Und genauso sollte es auch jedem gehen, der Gott von ganzem Herzen liebt. Aber da Gott wusste, dass die meisten Menschen nicht jeden Tag mit Ihm verbringen würden, hat Er ihnen geboten, zumindest einen Tag für Ihn frei zu halten. Der Sabbat ist somit lediglich das Mindestmaß von dem, was man tun kann, um Gott zu ehren.

Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke verrichten; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tag; darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn. (2. Mose 20:8-11)

Wenn jemand von Gott neugeboren wurde und seinen Geist in sich trägt, wird er automatisch jeden Tag mit Gott verbringen wollen und so leben, wie es Ihm gefällt. Eine solche Person braucht sich nicht allein auf den Samstag zu beschränken, denn sie verbringt ohnehin jeden Tag mit Gott. Es ist nicht nötig jeden Sabbat ein bestimmtes Ritual abzuhalten, wenn man Gott sowieso jeden Tag von ganzem Herzen ehrt. Für Gottes Kinder ist es gar nicht möglich den Sabbat nicht zu achten oder ihn gar zu vergessen, eben weil jeder Tag Gott gehört. Dennoch ist es Tatsache, dass der Sabbat ein ganz besonderer Tag ist, weil Gott ihn durch sein Wort gesegnet und uns geboten hat.

Die Gebote des Alten Testaments sind lediglich eine abgespeckte Version von dem, was man tun würde, wenn man Gott von ganzem Herzen liebt

Jesus hat uns gelehrt, dass die wichtigsten Gebote die Gebote der Liebe sind:

Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.“ Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22:35-40)

Er selbst hat gesagt, dass das ganze Gesetz an diesen zwei Geboten hängt. Das bedeutet, dass alle Gebote Gottes in diesen zwei Geboten enthalten sind. Wer Gott und die Menschen von ganzem Herzen liebt, der hält sich an Gottes Gebote. Ein solcher Mensch würde sogar noch viel mehr tun, als nur das, was in den Geboten verordnet ist. Denn wer Gott wahrhaftig liebt, wird stets seinem Willen gehorchen und alles dafür tun, um Ihm zu gefallen. Und wer seinen Nächsten liebt, wird jeden Menschen so gut behandeln, wie es ihm nur möglich ist.

Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister! Es ist in Wahrheit so, wie du sagst, dass nur ein [Gott] ist und kein anderer außer ihm; und ihn zu lieben von ganzem Herzen und mit ganzem Verständnis und von ganzer Seele und mit aller Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Und da Jesus sah, dass er verständig geantwortet, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reiche Gottes! Und es unterstand sich niemand mehr, ihn weiter zu fragen. (Markus 12:32-34)

Die Gebote im Alten Testament sind so gesehen nur eine Light-Version von dem, was ein Mensch tun würde, wenn er Gott und die Menschen tatsächlich von ganzem Herzen liebt. Gott hat den Menschen damals nur das aller mindeste aufgetragen, in der Hoffnung, dass sich ihre Herzen durch die Einhaltung dieser Gebote zu Ihm wenden würden. Wer Gott liebt, tut stets das, was Gott gefällt. Wer Gott nicht liebt, handelt lieber nach seinen eigenen Interessen.

Schlusswort

Viele Gesetze des Alten Testaments werden heutzutage nicht mehr auf die selbe Weise erfüllt, wie früher, bleiben aber dennoch gültig. Der Unterschied besteht darin, dass Gott von den Menschen im Alten Testament nur das Mindestmaß gefordert hat. Durch Jesus fordert er aber das volle Maß. Es gibt keine Opfergaben, weil du dein ganzes Leben opferst. Es gibt kein Priestertum, weil das ganze Leben Priesterschaft ist. Es gibt keinen Tempeldienst, weil du deinen Dienst überall und zu jeder Zeit zu verrichten hast. Auch der Sabbat ist immer noch gültig. Allerdings sollten wir Gott nicht nur am Sabbat unsere volle Zuwendung schenken. Denn wir begegnen Gott ständig und in jeder Sekunde unseres Lebens. Wer Gott am Dienstag vergisst, hat den Sabbat nicht eingehalten. Von Gott geboren sein, ist kein Teilzeit Job. Du bist in jeder Sekunde ein Kind Gottes.

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