Der Papst und seine Fälschung – Ist Petrus der Fels? – Die Wahrheit über den Vatikan

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Der Papst. Jeder kennt ihn: er ist der Mann mit dem Gewand und der hohen Bischofsmütze, der die Welt bereist und Staatsoberhäuptern die Hände schüttelt. Er ist Oberhaupt der katholischen Kirche und angeblicher Stellvertreter Gottes auf Erden. Ist sein Titel berechtigt oder handelt es sich hier um Selbstjustiz?

Tatsache ist: weder das Alte noch das Neue Testament erwähnen in irgendeiner Weise den Papst oder seine Position. Immer wieder sagen die Schriften hingegen, dass niemand Gottes würdig sei und auch niemand so ist wie Er. Weder Könige noch Propheten konnten sich mit dem Herrn gleichsetzen oder sich seinen Stellvertreter nennen. Warum sollte es dann einem Papst möglich sein?

Wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die Seite stellen? (Jesaja 40:18)

Ach, HERR, HERR, du hast angefangen, deinem Knechte zu zeigen deine Majestät und deine starke Hand; denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht gleichtun könnte? (5. Mose 3:24)

Dir aber, o HERR, ist niemand gleich! Groß bist du, und groß ist dein Name vermöge deiner Macht! (Jeremiah 10:6)

Der Papst und seine Fälschung

Kein Papst konnte in all den Jahrhunderten beweisen, dass Gott ihn erwählt hätte. Zu keinem Zeitpunkt gab es einen Grund anzunehmen, dass ein Papst Gottes Stellvertreter sein könnte. Die Kirche selbst aber begründet das Papsttum durch einen einzigen Vers, der die angebliche Nachfolge von Petrus beweisen soll:

Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: »Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel! Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.« (Matthäus 16:17-19)

Nur ein paar Verse weiter heißt es aber:

Wahrlich, ich sage euch, was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, das wird im Himmel gelöst sein. (Matthäus 18:18)

Ein weiteres Beispiel für die Willkür der katholischen Kirche. Denn dieser Vers wurde nachträglich verfälscht, um die Macht und die Position des Papstes zu sichern. Wie ihr selbst sehen könnt, gehört der Schlüssel nämlich gar nicht Petrus allein, sondern allen, die Jesus nachfolgen. Dazu kommt die Tatsache, dass dieser Vers gar nicht auf Regeln oder Gesetze bezogen ist, sondern auf das ewige Leben. Denn alles, was wir auf Erden gutes tun, wird uns in das Königreich Gottes nachfolgen. 

Auch die anderen Schriften wissen nichts von der Aussage, die angeblich von Jesus stammen soll.

Das Markus Evangelium: Und er fragte sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus! Und er gebot ihnen ernstlich, dass sie das niemandem von ihm sagen sollten. (Markus 8:29-30)

Dazu kommt die Tatsache, dass dieser Vers nur Petrus nennt und nicht den Papst oder den Bischof. So wurden wie viele Kirchenväter, die diese Aussage anders ausgelegt haben, im nachhinein von der Kirche exkommuniziert und zu „ewigen Höllenqualen“ verdammt.

Die Kirche selbst gibt mittlerweile zu, dass es sich bei dem Vers aus dem Matthäus Evangelium um eine wahrscheinlich „nachösterliche“ Änderung handelt. Nachösterlich bedeutet in diesem Fall schlicht und einfach, dass es gefälscht wurde. Mehr zum Thema Fälschung und der Umdeutung Simons Namens findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Petrus

Jesus ist der Fels

Jesus selbst ist der Fels aus dem das lebendige Wasser hervorquillt. Auch Jesus bestätigte es immer wieder. Denn das Wasser, das aus dem Fels hervor quillt, ist der Glaube, der das ewige Leben schenkt. Es gibt niemanden, der Gott dem Fels ebenwürdig sein könnte, außer der mit der Vollmacht ausgestattete Sohn. Dafür gibt es zahlreiche Beweise aus der Bibel:

Vertrauet auf den HERRN immerdar; ja, auf Gott, den HERRN, den Fels der Ewigkeiten! (Jesaja 26:4)

Neige dein Ohr zu mir, rette mich eilends; sei mir ein starker Fels, eine feste Burg zu meinem Heil! Denn du bist meine Felsenkluft und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich führen und leiten. (Psalm 31:2-3)

[…] und sie haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und alle denselben geistlichen Trank getrunken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus. (1. Korinther 10:3-4)

Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eingeht, wird er gerettet werden und wird ein und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben. (Johannes 10:9-11)

Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen zweimal mit seinem Stab. Da floss viel Wasser heraus; und die Gemeinde und ihr Vieh tranken. (4. Mose 20:11)

Jesus antwortete und sprach zu ihr: »Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.« (Johannes 4:13-14)

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, hat ewiges Leben. (Johannes 6:47)

Jesus hatte also aufgefordert an IHN zu glauben. Er versprach den Menschen dafür das ewige Leben. Weshalb hätte er also plötzlich jemand anderen als Fels bezeichnen und ihm die Vollmacht übergeben sollen, wenn der Vater ihn als Fundament gesandt hatte, an das wir glauben sollen? Die katholische Kirche hat mit ihrer Verfälschung genau genommen alles zunichte gemacht, was Jesus gesagt hatte und vom wahren Fundament abgelenkt. Und das alles nur, um sich die Macht selbst einzuverleiben. Jesus selbst sagte, er ist der Weg und er hält die Schlüssel zur neuen Welt in der Hand. Nicht Petrus oder gar seine Nachfolger. Warum hätte er den Menschen erst das eine und dann das andere erzählen sollen?

Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet. Und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Manne gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, da fiel es, und sein Fall war groß. (Matthäus 7:24-27)

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